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Seoane fordert eine selbstkritische Aufarbeitung des Rückschlags im Wallis

kicker

Vom überzeugenden BSC Young Boys, der im November St.Gallen mit 4:1 und Winterthur mit 5:0 besiegt hatte, war an diesem späten Sonntagnachmittag im Wallis nichts zu sehen. Vor allem in der ersten Halbzeit kauften die Walliser den Bernern den Schneid ab. YB-Trainer Gerardo Seoane fasste am Mikrofon von blue Sport unverblümt zusammen: "Das ist ein Rückschlag, den wir uns so nicht gewünscht haben. Das gilt es nun selbstkritisch aufzuarbeiten, den einen oder anderen Punkt auch anzusprechen. Es ist sicherlich auch etwas dabei, das in dieser Saison schon vorgekommen ist." Eine sofortige Reaktion sei gefragt, die Möglichkeit dazu bietet sich bereits am Donnerstag in der Europa League beim Heimspiel gegen den Lille OSC.

Doch was ist im Wallis aus Berner Sicht überhaupt schiefgelaufen? Eigentlich wollte die Mannschaft von Seoane nach dem 4:4 gegen den Servette FC vor allem defensiv stabiler stehen, dieser Plan ging aber nicht wirklich auf. Vor allem in der ersten Halbzeit habe sein Team Schwierigkeiten bekundet, Zugriff zu erhalten und in die Zweikämpfe zu finden, meint der Trainer. Man habe aber auch den einen oder anderen Eigenfehler zu viel gemacht. "Vor allem haben wir gewusst, dass sie gut im Umschalten sind. Da sind wir vor dem 0:1 zu wenig aufmerksam in der Restverteidigung gewesen", bilanzierte Seoane.

Auch offensiv war der Trainer mit der Leistung nicht zufrieden, es fehlte an Klarheit im Abschluss und an Effizienz. Die Probleme im Angriffsspiel erklärte Seoane mit den Problemen im Spiel gegen den Ball und in den Zweikämpfen, denn dann fehle auch die Zielstrebigkeit im Spiel nach vorne. Ganz ohne Chancen waren die Berner aber nicht, speziell in der zweiten Halbzeit verhinderte allerdings der ehemalige YB-Keeper Anthony Racioppi im Tor der Sittener mehrfach einen Anschlusstreffer.

In der Tabelle sind die Young Boys damit hinter den FC Basel zurückgefallen. YB liegt neu acht Punkte hinter dem Tabellenleader aus Thun.