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Supercopa wohl bis 2030 in Saudi-Arabien - und Doha

kicker

King Abdullah Sports City statt Estadio Santiago Bernabeu: Der spanische Supercup wird wohl bis mindestens 2030 im arabischen Raum stattfinden. Die As berichtet kurz vor den diesjährigen Halbfinals von einer bevorstehenden Einigung zwischen Spaniens Verband RFEF und Saudi-Arabien auf eine entsprechende Vertragsverlängerung.

Eine Ausnahme soll die kommende Ausgabe im Jahr 2027 sein: Saudi-Arabien kommt dann aufgrund der zeitgleich stattfindenden Asien-Meisterschaft als Gastgeber nicht infrage. Die Supercopa soll bei dieser Gelegenheit aber nicht etwa nach Spanien zurückkehren, sondern nach Doha in Katar ausweichen.

Williams findet es "scheiße" - aber es ist lukrativ

Jegliche Kritik von Spieler- und Fanseite scheint somit auf taube Verbandsohren zu stoßen. Vor dem Aufeinandertreffen mit dem FC Barcelona am Mittwoch (20 Uhr/DAZN und MagentaSport) hatte Athletic Bilbaos Flügelstürmer Inaki Williams beispielsweise über den Spielort in der Wüste geschimpft und damit ins selbe Horn gestoßen wie andere Spieler schon in den Jahren zuvor: "Für mich ist es scheiße, in Saudi-Arabien zu spielen, wir fühlen uns dort wie die Gastmannschaft."

Erstmals außerhalb Spaniens fand der Supercup 2018 in Marokko in der Hafenstadt Tanger statt. Generierte er damals etwa eine Million Euro, sind es laut RFEF-Präsident Rafael Louzan durch die Vergabe an Saudi-Arabien inzwischen über 50 Millionen Euro. Das Finale am 11. Januar ist das fünfte in Folge im Wüstenstaat. 2021 fand das Endspiel aufgrund der Pandemie ausnahmsweise in Sevilla statt.