Für Red Bull Salzburg dürfte die erste Saisonhälfte wohl ruhig noch etwas länger dauern, zuletzt präsentierten sich die Bergheim-Nachfolgerinnen formstark. Von den vergangenen sieben Pflichtspielen wurden fünf gewonnen, der SKN St. Pölten setzte der Ungeschlagenen-Serie vor der Länderspielpause allerdings ein deutliches Ende. Die Meistergruppe ist für das Team von Dusan Pavlovic aber immer noch in Griffweite.
Zum Auftakt der 14. Runde empfangen die Mozartstädterinnen am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker) die Vienna. Der Dobrounig-Truppe fehlen bereits zehn Zähler auf das Meisterinnen-Play-off, zuletzt ließ man aber mit einem Unentschieden gegen die bis dahin makellose Wiener Austria aufhorchen. Die Veilchen treffen ebenso am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker) im Topspiel der Runde auf Sturm Graz. Zeitgleich kommt es im Wienerwaldstadion zum Niederösterreich-Derby zwischen dem USV Neulengbach und dem SKN St. Pölten (LIVE! bei kicker).
Sonntags im Tabellenkeller
Den Sonntagsauftakt bestreiten die Aufsteigerinnen der SPG Südburgenland/TSV Hartberg und der SCR Altach (12 Uhr, LIVE! bei kicker). Michael Thek, Chefcoach der Letztplatzierten Spielgemeinschaft, scheint die Winterpause schon herbeizusehnen: "Eine lange Saison, mäßiges Wetter und ein letzter Tabellenplatz - das sind keine perfekten Voraussetzungen für gute Stimmung und große Vorfreude auf das Wochenende. Genau deshalb müssen wir noch größeren Willen zeigen, um gegen Altach erfolgreich sein zu können." Die Vorarlbergerinnen gehen auf Meistergruppen-Platz vier liegend mit 22 Punkten in das Wochenende. Im Hinspiel war beim 6:3-Sieg der Rheindörflerinnen jede Menge Spektakel geboten.
Um 14 Uhr (LIVE! bei kicker) steigt in Linz das Stadtderby zwischen der SPG FC Blau-Weiß Linz/Union Kleinmünchen und dem LASK. In der Stahlstadt haben die Athletikerinnen mittlerweile das Kommando übernommen. Die letztjährigen Liga-Neulinge befinden sich auf dem komfortablen sechsten Rang, Blau-Weiß ist hingegen abermals in den Abstiegskampf verwickelt. Lediglich ein Punkt trennt das Team von Oliver Ablinger vom Tabellenende.