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Umstrittene Schiedsrichterentscheidung bleibt bestehen

kicker

Die Swiss Football League (SFL) hat eine Entscheidung getroffen. Der Protest des FC Lugano gegen das Spielergebnis vom 17. September 2025 gegen den FC Lausanne-Sport wird abgewiesen. Der Tessiner Verein hatte nach dem 1:1-Unentschieden eine "fehlerhafte, nicht protokollkonforme Nutzung des Video Assistant Referee (VAR)" beanstandet und eine Wiederholung des Spiels gefordert.

Die Disziplinarkommission (DK) der SFL hat diesen Antrag nun abgelehnt. Im Zentrum der Kontroverse stand eine Szene, in der Lausannes Spieler Karim Sow zunächst die Gelb-Rote Karte sah. Der Schiedsrichter konsultierte daraufhin den VAR, um zu prüfen, ob das Foul möglicherweise eine direkte Rote Karte rechtfertigte. Dabei wurde auch eine mögliche Abseitsstellung des Lugano-Angreifers festgestellt.

Endgültiger Entscheid sorgt für Klarheit im Ligastreit

Die DK erklärte in ihrem Urteil: "Der Schiedsrichter annullierte daraufhin die zweite Gelbe Karte - und somit den Platzverweis - und liess das Spiel fortsetzen." Weiter heisst es in der Begründung: "Alle Fragen der Beurteilung eines Foulspiels, seiner Auslegung und seiner Folgen, ebenso wie eine allfällige offensichtliche Fehlentscheidung, betreffen Tatsachen, die endgültig durch das Schiedsrichterteam entschieden werden."

Die Entscheidung der DK ist für die Instanzen der Swiss Football League endgültig. Somit bleibt das Spielergebnis von 1:1 bestehen, und es wird keine Wiederholung der Partie geben.