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Vorbereiteter Wagner erwartet in Köln zwölf Gegenspieler

kicker

Eine Serie war Sandro Wagner als Trainer des FC Augsburg noch nicht vergönnt, also eine gute noch nicht. Nach vier Niederlagen am Stück befreite sich sein Team beim jüngsten 3:1 gegen Wolfsburg und will am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) beim 1. FC Köln nachlegen. Der Aufsteiger ist zwar gut und mit vier Punkten mehr als Augsburg gestartet, vom natürlichen Standing her aber muss und darf sich der FCA schon länger nicht mehr kleinmachen gegenüber dem Traditionsverein aus dem Rheinland.

Was Wagner so vermitteln möchte, aber noch eine ganz eigene Note mit reinbringt: "Ich finde das nicht selbstverständlich, in Köln zu spielen. Ich finde das super cool. Ich habe den Jungs gesagt, dass sie das bitte weiterhin als Privileg sehen sollen, in so einem Stadion Fußball spielen zu dürfen. Und dafür auch noch Geld zu verdienen", sagte der 37-Jährige auf der Pressekonferenz am Donnerstag. "Es ist ein Traum, Bundesliga-Spieler zu sein. Und für mich auch ein Traum, Bundesliga-Trainer zu sein. Dementsprechend ist neben einer gewissen Anspannung, die man immer hat, auch eine große Vorfreude da."

„Der FC macht herausragend gute Arbeit in vielen Bereichen. Wir wollen schauen, wo wir ihnen wehtun können.“ (Wagner über den kommenden Gegner)

Der Trainer hatte seiner Mannschaft übers Wochenende freigegeben, erst am Dienstag zur ersten Trainingseinheit auf den Platz gebeten und dort seinen Kapitän zurückbegrüßt: Jeffrey Gouweleeuw absolvierte drei Wochen nach seinem gegen Mainz 05 (1:4) erlittenen Innenbandanriss im rechten Knie immerhin Teile des Teamtrainings und könnte für das Auswärtsspiel in Köln sogar schon wieder eine Option sein, Wagner will dahingehend aber noch das Abschlusstraining am Freitag abwarten.

Änderungen in der Startelf sind in Augsburg seit Sommer ohnehin eher Regel als Ausnahme, was Wagner aber darauf zurückführt, "dass wir noch schauen müssen, was uns der Gegner gibt." Wo ist er verwundbar? Wo ist er besonders stark? "Dann gibt es eine personelle oder taktische Veränderung. Das gehen wir auch in Köln so an."

Marius Wolf könnte nach überstandener Krankheit auf die rechte Abwehrseite zurückkehren, Kristijan Jakic dafür den Mittelfeldplatz des angeschlagenen Elvis Rexhbecaj (Rücken) einnehmen. Samuel Essende ist derweil erst an diesem Donnerstag von seiner Länderspielreise in die Demokratische Republik Kongo zurückgekehrt. Gut möglich also, dass Wagner auch in Köln auf seine "Zocker" Mert Kömür und Fabian Rieder als Doppelsturm setzt.

Klar ist für den FCA-Trainer: "Der FC macht herausragend gute Arbeit in vielen Bereichen. Wir wollen schauen, wo wir ihnen wehtun können." Er und sein Trainerteam haben zwar erkannt, was die Kölner "gegen den Ball machen wollen." Was "sie mit dem Ball machen wollen". Und was "sie in den ersten Minuten im eigenen Stadion machen wollen."

Erheblich viel einfacher macht das die Aufgabe im Rheinland gleichwohl nicht. "Wir spielen in Köln gegen zwölf Leute, weil das Stadion einfach ein großer Faktor ist. Ist nicht bei jedem Bundesligisten ein großer Faktor, aber in Köln ist es so."