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Werder leiht Top-Talent Alber von Chelsea

kicker

Trotz der deutlichen 0:3-Niederlage zum Jahresabschluss in Freiburg ist der SV Werder Bremen das Team der Stunde in der Frauen-Bundesliga. Die Bremerinnen befinden sich hinter den Top-Teams Bayern München und VfL Wolfsburg auf Platz drei und könnten im Februar erheblichen Einfluss auf das Meisterrennen nehmen. Mit der Verpflichtung von Mara Alber stellte der SVW am Dienstag die Weichen für eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte am Osterdeich.

Die 20 Jahre alte Stürmerin gilt als vielversprechendes Offensivtalent und kommt auf Leihbasis vom FC Chelsea nach Bremen. Den Londonerinnen hatte sich Alber erst im Sommer angeschlossen und im Gegenzug der TSG Hoffenheim eine "beachtliche Ablösesumme" eingebracht. Für die TSG stand sie bis zu ihrem Abschied in 33 Bundesliga-Spielen auf dem Platz und erzielte sechs Tore, bei Chelsea wartet sie trotz zweier Kadernominierung noch auf einen ersten Einsatz in der Women's Super League.

Nach Mahmouds Ausfall herrschte Bedarf

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit Mara ein weiteres deutsches U-23-Offensivtalent in unsere Reihen holen konnten", freut sich Birte Brüggemann, Leiterin Mädchen- und Frauenfußball beim SV Werder, über Albers Verpflichtung.

In Larissa Mühlhaus und Tuana Mahmoud verfügt die Bremer Offensivreihe bereits über zwei weitere deutsche U-23-Nationalspielerinnen. Letztere fällt mit einer schwerwiegenden Knieverletzung allerdings bereits seit September aus. "Die Außenbahn war auch durch den Ausfall von Tuana Mahmoud in der Gesamtheit dünn besetzt, sodass wir froh sind, diese Leihe realisieren zu können."

Trainerin Friederike Kromp sieht in Alber ein "absolutes Top-Talent und eine der größten Nachwuchshoffnungen im deutschen Fußball". Die 20-Jährige sei "eine variable Offensivspielerin, die mit ihrer Dynamik gerne die Eins-gegen-eins-Duelle sucht und durch ihre Abschlussstärke auch sehr viel Torgefahr mit sich bringt. Wir sind daher sehr glücklich darüber, dass Mara sich trotz einiger Optionen für den Weg bei Werder entschieden hat."

Der Durchbruch bei Chelsea bleibt das Ziel

Die Aussicht darauf, an der Weser mit Kromp zusammenzuarbeiten, hatte laut Alber entscheidenden Einfluss bei der Entscheidung zugunsten des SVW. "Ihr Vertrauen war bei der Entscheidung, nach Bremen zu gehen, sehr wichtig für mich", so die Stürmerin über Kromp, die einst Albers Trainerin bei der U-17-Nationalmannschaft war. "Ich hoffe, dass ich dazu beitragen kann, alle sportlichen Ziele zu erreichen und dass ich mich auch persönlich weiterentwickeln kann, um dann letzten Endes auch bei Chelsea den Durchbruch zu schaffen."