Weil eine große Show nicht reichte, folgte tags darauf die nächste. Die FIFA hat am Samstag, 24 Stunden nach der Gruppenauslosung, in einer weiteren Veranstaltung den Spielplan für die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko enthüllt.
Um möglichst vielen Fans zu ermöglichen, die Spiele ihrer Mannschaft zu einer für sie in ihrer Heimat annehmbaren Anstoßzeit verfolgen zu können, hatte sich die FIFA eigenen Angaben zufolge erstmals die Zeit genommen, die Spielorte und Anstoßzeiten an einem separaten Termin festzulegen.
Nun ist klar: Deutschland wird seinen WM-Auftakt am 14. Juni um 19 Uhr deutscher Zeit gegen WM-Neuling Curacao in Houston bestreiten. Vor Ort wird Mittagszeit herrschen, die Arena in Texas hat aber ein Dach und kann klimatisiert werden. Somit sollten die zu erwartenden hohen Temperaturen kein Problem für Spieler und Fans sein.
Am 20. Juni um 22 Uhr geht es in Toronto gegen die Elfenbeinküste, am 25. Juni um 22 Uhr folgt in New Jersey das abschließende Gruppenduell mit Ecuador, also jeweils nachmittags zur Ortszeit. Philadelphia, das für das erste und dritte Spiel möglich gewesen wäre, wird die deutsche Auswahl dagegen vorerst nicht sehen.
Portugals Fans müssen nachts wach bleiben
Schon seit der Auslosung am Freitag war klar: Für die DFB-Elf kamen nur die von ihr priorisierten Spielorte infrage, sodass sie ihr Wunschquartier beziehen kann und Julian Nagelsmanns Hoffnung sich erfüllt hat.
Weitere potenzielle Top-Partien der XXL-Vorrunde warten zwischen Brasilien und Marokko (14. Juni, 0 Uhr deutscher Zeit) in New Jersey sowie England und Kroatien (17. Juni, 23 Uhr) in Dallas. Norwegen spielt am 26. Juni (21 Uhr) in Boston gegen Frankreich, Kolumbien am 28. Juni (1.30 Uhr) in Miami gegen Portugal.
Vorab klar war schon: Das WM-Eröffnungsspiel bestreitet Mexiko am Donnerstag, 11. Juni, um 21 Uhr deutscher Zeit im berühmten Aztekenstadion gegen Südafrika. Es ist die Neuauflage des Eröffnungsspiels der WM 2010.