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Wolfsburger Turnaround mit Eriksen und Arnold? "Das ist ein Geheimnis"

kicker

Ein Sieg zum Auftakt und zwei Remis in Folge - mit diesem Saisonstart hatte man im Lager des VfL Wolfsburg leben können, auch wenn gerade beim bitteren 3:3 gegen den 1. FC Köln zum 80-jährigen Vereinsjubiläum gleich zwei Führungen verspielt worden waren.

Tiefer wurden die Sorgenfalten allerdings erst im Nachgang - 0:1 in Dortmund, 0:1 gegen Leipzig und das enttäuschende 1:3 in Augsburg. Mit diesen drei Pleiten rutschten die Wölfe inzwischen weit nach unten und stehen mit mageren fünf Punkten aus sechs Partien nur noch knapp über der Abstiegszone.

Der Auftrag ist klar: Nach der jüngsten Länderspielpause soll beim Neustart direkt ein Dreier her - am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen den VfB Stuttgart.

"Diesen Schritt müssen wir zusammen gehen"

"Über die ersten fünf Spiele waren wir zufrieden", holte Trainer Paul Simonis diesbezüglich am Donnerstag auf der Pressekonferenz aus. "Ich glaube, dass wir in jedem Spiel einen Fortschritt gemacht haben. In Augsburg aber war es sehr schlecht - und wir müssen als Gruppe einen positiven Turnaround schaffen." Langfristig würde man natürlich weiterhin Europa als Saisonziel im Auge behalten, so der niederländische Coach (ehemals Go Ahead Eagles) weiter. "Doch jetzt gerade haben wir größere Themen" - nämlich der Sprung zurück auf die Erfolgsstraße, um endlich den zweiten Saisonsieg zu landen.

„Sie alle sind hungrig und auch sehr kritisch mit sich selbst.“ (Wolfsburgs Trainer Paul Simonis über die Einstellung seiner Spieler)

Unangenehmen Druck verspüre Simonis dabei nicht, er erkenne innerhalb des Teams eine positive Entwicklung seit seiner Übernahme im Sommer und sieht sich absolut in der Lage, Siege einzufahren. Klar würde er nach Niederlagen "immer schlecht schlafen", doch das habe nichts weiter zu bedeuten. Die Spieler, mit denen er sich immer wieder unterhält bei der täglichen Arbeit, würden das genauso sehen. Auch ihnen sei klar, dass eine Reaktion auf das Augsburg-Spiel absolut notwendig ist: "Sie alle sind hungrig und auch sehr kritisch mit sich selbst, wie ich auch. Wir müssen uns einfach auf dem Platz verbessern und ich hoffe, dass wir das gegen Stuttgart machen. Diesen nächsten Schritt müssen wir jetzt zusammen gehen."

Wird Arnold fit? Spielt Eriksen erstmals von Beginn an?

Am besten natürlich wieder mit Anführer Maximilian Arnold. Der Mittelfeldspieler aber hatte sich vergangene Woche beim Test gegen Hertha BSC (0:2) eine kleine Muskelverletzung am Oberschenkel eingehandelt, kehrte aber immerhin schon wieder auf den Platz zurück.

Simonis dazu: "Er hat heute wieder mit der Mannschaft trainiert, aber es bleibt ein Fragezeichen für Samstag. Wir müssen einfach gucken, wie sein Körper auf das heutige Training reagiert." Das Thema um seine Zukunft - Arnolds Vertrag läuft am Saisonende aus - spiele derweil keine Rolle: "Max ist ein super Profi, er ist immer fokussiert - und es ist klar, dass er mehr wissen möchte über seine Zukunft." Das tangiere seine Leistungen auf dem Platz aber nicht.

Und Christian Eriksen? Der namhafte Neuzugang ist bislang noch nicht über Jokereinsätze hinausgekommen. Spült es den Dänen gegen die Schwaben in die Startelf - weitere Veränderungen inklusive? Simonis: "Ich glaube nicht, dass es dem Team helfen würde, wenn ich drei, vier, fünf Spieler einfach austausche. Das ist alles ein Prozess." Klar könne es aber immer "den Moment im Training geben, wo man erkennt, dass man jetzt auf einer Position etwas wechselt".

Das gelte auch für die Personalie Eriksen: "Es kann so sein, ja. Aber das ist noch ein Geheimnis. Er hat jetzt glaube ich 20 Trainingseinheiten und auch zwei Spiele (für Dänemark; Anm. d. Red.) gemacht, wird jede Woche stärker. Wir müssen einfach sehen, ob es schon für die Startelf reicht. Es wäre dann hier sicher möglich, dass er zum Beispiel zusammen mit Lovro Majer spielt. Aber auch das ist noch ein Geheimnis."