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Woltemade fehlt DFB-Team zum Auftakt

kicker

Nick Woltemade hätte im Oktober gute Chancen, sein erstes Länderspieltor zu erzielen, muss nun aber erst einmal einen Rückschlag einstecken. Wie der DFB mitteilte, reiste der 23 Jahre alte Angreifer am Montag nicht ins Teamquartier der deutschen Nationalmannschaft in Herzogenaurach, wo sich die nominierten Nationalspieler bis zum Mittag versammeln sollten. Ihn plagt ein grippaler Infekt.

Inwieweit Woltemade in den anstehenden WM-Qualifikationsspielen am Freitag in Sinsheim gegen Luxemburg und am darauffolgenden Montag in Belfast gegen Nordirland (beide 20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) eingreifen kann, bleibt abzuwarten. Nach jetzigem Stand soll der 85 Millionen Euro schwere Neuzugang von Newcastle United in den kommenden Tagen zur DFB-Auswahl stoßen. Deshalb verzichtet Bundestrainer Julian Nagelsmann auch auf eine Nachnominierung.

Unter den 23 Spielern, die Nagelsmann ohne Woltemade für die Oktober-Länderspiele zur Verfügung stehen, sind mit Maximilian Beier (Borussia Dortmund) und Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt) noch zwei weitere Stürmer. Woltemades Premier-League-Kollege Niclas Füllkrug (West Ham United) hatte diesmal keine Einladung erhalten.

Woltemade in Top-Form

Auch wenn es "nur" gegen Luxemburg geht, wäre Woltemades Ausfall ungünstig für Nagelsmann. Der Ex-Stuttgarter befindet sich in starker Form, traf zuletzt dreimal binnen acht Tagen und steht insgesamt bereits bei vier Treffern für die Magpies, bei denen er sich bestens eingefunden hat. Im Trikot der Nationalelf war er in bislang vier Einsätzen - alle von Beginn an - ohne Tor geblieben, hatte im September beim 3:1 gegen Nordirland aber immerhin einen ersten Assist verzeichnet, als er Serge Gnabrys Führungstor vorbereitete. Sein Debüt hatte Woltemade im Nations-League-Halbfinale gegen Portugal gefeiert (1:2).

Das DFB-Team bereitet sich noch bis Donnerstagmittag in Herzogenaurach auf das Duell mit Luxemburg vor, ehe es dann am Nachmittag nach Sinsheim geht, wo am Abend das Abschlusstraining vorgesehen ist. Nach dem Fehlstart in der Slowakei (0:2) sind im Oktober zwei Siege fest eingeplant, um das Ticket für die WM 2026 nicht zu gefährden.