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Woltemades Ohrwurm: "Das konnte ich immer schön anhören"

kicker

Beim 4:0-Sieg bei Union Saint-Gilloise in der Champions League hatte Nick Woltemade schon einmal vorgefühlt wegen der Ausführung eines Elfmeters, doch der etatmäßige Elfmeterschütze Anthony Gordon setzte sich durch und schoss auch den zweiten Strafstoß bei den Belgiern.

Im Heimspiel gegen Nottingham war Gordon allerdings schon ausgewechselt, als die Magpies in der 84. Minute mit einer 1:0-Führung im Rücken einen Strafstoß zugesprochen bekamen. Woltemade hingegen stand noch auf dem Platz, übernahm Verantwortung - und verwandelte mit einem Schuss in den Winkel.

Und schon war er wieder zu hören, der ihm gewidmete Fangesang. Die Melodie des Gassenhauers "Campeones, Campeones, Olé, Olé, Olé" haben die Newcastle-Anhänger umgedichtet zu "Woltemade, Woltemade, Olé, Olé, Olé".

Woltemades "Extramotivation"

Ein Sound, der dem 23-Jährigen wunderbar ins Ohr geht. "Wenn man hier ein Tor schießt, dann kriegt man einen schönen Song. Und dadurch, dass ich jetzt schon drei Heimtore hatte, konnte ich das immer schön anhören. Das ist dann immer noch mal so eine kleine Extramotivation", verriet der Angreifer, der auch gegen Arsenal (1:2) und in St. Gilles traf und somit drei Tore in acht Tagen erzielte, bei Sky. Bei seiner Ligapremiere gegen Wolverhampton Mitte September hatte er zusätzlich den 1:0-Siegtreffer erzielt.

"Ich glaube, so ein Start ist nicht selbstverständlich. Und das habe ich mir erarbeitet, das haben die Leute um mich herum mit mir erarbeitet", so der ehemalige Stuttgarter, der "sehr gut aufgenommen" worden sei. Auch bei seiner Auswechslung gegen Nottingham kurz vor Schluss empfing er warmen Applaus. Das schwach gestartete Newcastle rückte durch den Sieg immerhin auf Rang elf vor.

Das DFB-Team wird womöglich nur teilweise von der Form des 90-Millionen-Euro-Manns profitieren können. Beim ersten Spiel der WM-Qualifikation am Freitag gegen Luxemburg wird Woltemade wegen eines grippalen Infekts womöglich fehlen. Drei Tage später steht das schwere Spiel in Nordirland auf dem Programm - dann hoffentlich mit dem Angreifer.