Die Schweiz wird ihre Spiele an der Westküste Nordamerikas austragen. Die Partien finden in Los Angeles, San Francisco und Vancouver statt. "Das sind grossartige Städte und ich freue mich auf diese Stadien", erklärt Murat Yakin gegenüber dem Blick. In der Schweiz werden sämtliche Gruppenspiele zur Prime-Time zu sehen sein. Der Nati-Coach und sein Team arbeiten an der Vorbereitung auf die Endrunde: "In erster Linie ist es wichtig, dass wir ein gutes Basecamp finden. Wir haben an der EM in Stuttgart gesehen, was das ausmachen kann", erklärt Yakin. Die Schweiz wird frühzeitig nach Nordamerika fliegen wollen und da sicher noch ein Testspiel bestreiten, wie man es bereits vor der WM in Katar gemacht hatte. Yakin meint: "Ursprünglich wollten wir gegen England testen, doch die wurden nun an die Ostküste gelost."
Die schlechten Erinnerungen an ein Duell mit Kanada
Beim letzten Spiel zwischen der Schweiz und Kanada stand Trainer Murat Yakin noch selbst auf dem Platz. 2002 verlor die Nati mit 1:3 gegen den Co-Gastgeber der kommenden Weltmeisterschaft. Yakin gesteht: "Ich habe gar keine guten Erinnerung an dieses Spiel." Die Schweiz lag zur Pause bereits mit 0:2 zurück und Yakin konnte die Partie nicht zu Ende spielen: "Ich musste zur Halbzeit mit einer Verletzung ausgewechselt werden." 2018 verlor die Schweiz zudem ein Testspiel gegen Katar mit 0:1. Für den Nati-Coach ist klar: "Die beiden Niederlagen zeigen, dass man die Gegner nicht unterschätzen darf und wir auch noch eine Rechnung offen haben."
Deshalb will er auch noch nichts von der Favoritenrolle in der Gruppe B wissen: "So weit würde ich nicht gehen, wenn wir noch nicht alle Gegner kennen. Wir wollen aber sicher weiterkommen in dieser Gruppe." Dann sagt er etwas, dass für das gestiegene Selbstvertrauen der Schweizer Nationalmannschaft steht: "Wir haben die Qualität, den Ehrgeiz und das Selbstvertrauen, dass wir unsere beste WM spielen wollen."