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YB hat bei Bedia keine Eile, aber klare Pläne

kicker

15 Spiele, zehn Tore - So liest sich derzeit die Bilanz von Chris Bedia beim BSC Young Boys in der Super League. Nach verhaltenem Saisonstart lief der Ivorer richtig heiss, traf in acht von zehn Spielen. Einzig bei der 0:5-Klatsche gegen Lausanne und dem 0:0 gegen den FC Basel traf Bedia nicht, auch am Sonntag gegen Sion blieb er für einmal ohne Torerfolg.

Zurzeit ist der 29-Jährige allerdings nur von Union Berlin an die Young Boys verliehen. Der technische Direktor Mathieu Beda sieht allerdings noch keinen Grund, schnell zu handeln. YB hat gemäss Blick eine einseitige Kaufoption, die jederzeit gezogen werden kann. Daher sagt Beda: "Wir haben keine Eile."

Man sei zurzeit im ständigen Austausch mit dem Spieler und seinen Berater, plant, im Januar die Sache anzupacken. Auf Vereinsseite ist man zufrieden mit den Leistungen des Stürmers und hofft natürlich, dass er weiterhin so performen kann, wie bisher. Bedia habe seit Saisonstart "enorm" an sich gearbeitet, in verschiedenen Bereichen. "Das hat zu einem regelrechten Leistungssprung geführt."

Der Eindruck, dass sich Bedia in Bern wohl fühle, täusche nicht. "Er ist vor einem Jahr gekommen und hat das vorgefunden, was er sich erhofft hatte. Nämlich einen für die Schweiz grossen Club mit familiärem Anstrich." Dass im Januar die Kaufoption gezogen wird, will Beda nicht bestätigen, betont aber noch einmal, wie zufrieden man mit ihm sei. Die Investition dürfte sich allerdings lohnen. Oben genannte Quelle spricht von einem Kaufpreis von rund einer Million Franken.