1. Chris Bedia (BSC Young Boys)
Seit dem letzten Februar spielt Chris Bedia auf Leihbasis wieder bei den Berner Young Boys. Nach sechs Toren in der Rückrunde 2024/2025 ist Bedia vor allem in der Hinrunde der laufenden Saison so richtig auf Touren gekommen. Mit elf Toren und drei Assists ist der Stürmer ein wesentlicher Bestandteil der funktionierenden YB-Offensive. Es ist kein Zufall, dass ein Berner sowohl das Flügel-Ranking als auch das Stürmer-Ranking anführt. Die Probleme des BSC liegen vor allem in der Abwehr.
2. Christopher Ibayi (FC Thun)
Christopher Ibayi spielt mit dem FC Thun in dieser Saison zum ersten Mal überhaupt in seiner Karriere in einer höchsten Spielklasse. Der 30-Jährige bekundete aber keinerlei Mühe, sich an das Niveau zu adaptieren. Der Kongolese wechselte erst vor rund einem Jahr zu den Berner Oberländern und ist umgehend zu einer Teamstütze mutiert. Während in der Challenge League seine Ausbeute mit drei Toren und vier Assists noch ausbaufähig war, steht Ibayi jetzt bei neun Treffern und drei Vorlagen. Für einen Aufsteiger ist das ein hervorragender Wert. Wie der FC Thun als Verein brilliert Ibayi individuell und steht zurecht im Stürmer-Ranking ganz weit vorn.
3. Alessandro Vogt (FC St.Gallen)
Vor der laufenden Saison war Alessandro Vogt nur Insidern ein Begriff. Der Stürmer erhielt in der Vorbereitung Chancen von Trainer Enrico Maassen und nutzte diese. Auch in der Super League durfte Vogt zunächst von Beginn weg ran und traf am Laufmeter. Damit konnte sich das Eigengewächs im Sturmzentrum festbeissen und gilt mittlerweile als vielversprechendster junger Schweizer Stürmer. Acht Tore und drei Assists sind der Leistungsausweis von Vogt in der Hinrunde. Dadurch hat er sich auch in das Notizbuch anderer Vereine gespielt. So soll unter anderem der FC Torino am Angreifer interessiert sein.
Die weiteren Entscheidungen
Angesichts der Stürmerschwäche beim FC Basel überrascht es nicht, dass weder Albian Ajeti noch Moritz Broschinski den Cut unter die besten Zehn geschafft haben. Neben dem FCB fehlt lediglich ein Spieler des FC Luzern in dem Top-Ranking. Lars Villiger und Adrian Grbic zeigten zu inkonstante Leistungen, um einen anderen Angreifer zu verdrängen.
Luke Plange hat sich auf den letzten Drücker in dieses Ranking manövriert. Nach seinem Viererpack gegen die Berner Young Boys musste es für den Angreifer des Grasshopper Clubs Zürich in dieser Liste schlichtweg einen Platz geben.
Ansonsten fällt auf, dass ein guter Stürmer alleine nicht die Garantie für eine gelungene Hinrunde ist. Sowohl Philippe Keny als auch Andrin Hunziker oder Florian Ayé konnten das Ruder bei ihrem Club nicht alleine herumreissen.