Fünf Partien am Samstag und zwei am Sonntag hält das Programm des 14. Spieltags bereit. Die Füchse Berlin sind dieses Wochenende spielfrei, da die Handball-Luchse von Buchholz-Rosengarten ihr Heimspiel auf Mitte März verlegt haben.
Die TG Nürtingen wollte nach der Topspiel-Niederlage in Berlin nun gegen den Bergischen HC in die Erfolgsspur zurückkehren und feierte angeführt von Lisa Fuchs (10/3) einen 33:25-Heimsieg. Für den BHC trafen Svenja Mann und Djazzmin Trabelsi je sechsmal.
Ebenfalls am Samstag spielte der HC Rödertal vor heimischer Kulisse gegen den 1. FSV Mainz 05 und unterlag mit 26:29. Die Dynamites, wo Christin Kühlborn (7/3) und Rugile Bartaseviciute (6) am besten trafen, rückten auf Platz 4 vor, während die Rödertalbienen trotz der 8 Tore von Arwen Gorb hinter Berlin und Nürtingen zurückfielen.
Mittelfeldduell für Bremen
Ein Mittelfeldduell hat der Neunte SV Werder Bremen beim Sechsten HSV Solingen-Gräfrath zu meistern. Die Bergischen Handballerinnen, die im Vorfeld die Verlängerung von Vanessa Brandt (7 Tore) vermeldeten, siegten nach Pausenrückstand mit 33:30 (15:16). Toptorjägerin beim HSV war einmal mehr Deborah Spatz (9/4). Für Werder erzielte Emma Ruwe 6/2 Tore.
Der ESV 1927 Regensburg ging als Fünfter ins Duell mit dem Zwölften HSG Freiburg und verlor trotz Pausenführung mit 27:28 (16:14). Marit Walz erzielte mit ihrem fünften Tor den Gamewinner für die Red Sparrows, mit ihrem sechsten Tor hatte zuvor Saskia Probst ausgeglichen. Auch Hannah Person traf für die Breisgauerinnen ebenso sechsmal wie Regensburgs Franziska Peter. Die SG 09 Kirchhof unterlag dem VfL Waiblingen deutlich mit 23:31.
Traditionsklubs am Sonntag
Spitzenreiter HC Leipzig hat am Sonntag den TuS Lintfort zu Gast und möchte seine weiße Weste wahren. "Wir stellen uns auf ein zähes Spiel ein. Lintfort spielt sehr lange Angriffe und sorgt mit ihren Kreisläufern für viel Unruhe. Da heißt es, wachsam zu sein", blickt Trainer Erik Töpfer auf das Spiel gegen das Team vom Niederrhein voraus.
"Wir müssen unsere Spielstruktur verbessern. Das gilt gleichermaßen für unsere Abwehr und unseren Angriff. Auch wenn Leipzig vorne steht, können wir sie mit einer guten Abwehrarbeit dazu bringen, dass sie mehr Aufwand betreiben müssen als ihnen lieb ist. Und da kann sich jede Einzelne auszeichnen", sagt Lintforts Legende Bettina Grenz-Klein.
Nach der Kriminiederlage in Freiburg erhöht sich der Druck für Bayer Leverkusen vor dem Heimspiel gegen den Rostocker HC. „Wir erwarten einen mutigen Gegner, der mit viel Selbstvertrauen auftritt. Es wird darauf ankommen, unsere Defensive kompakt zu stellen und über 60 Minuten konzentriert aufzutreten", sagt Elfen-Kapitänin Sophia Cormann.
"Wir sollten Leverkusen nicht, aufgrund des Tabellenplatzes, unterschätzen. Sie haben in dieser Saison viele knappe Ergebnisse erzielt. Außerdem haben sie viele junge, talentierte Spielerinnen in ihren Reihen, die eine tolle Entwicklung nehmen und gerade zu Hause hochmotiviert sein werden", warnt Rostocks Coach Dominic Buttig.
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