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Antje Döll überzeugt: "Alles ist möglich"

kicker

Aus Dortmund berichtet Christian Stein"Mit einem sehr, sehr guten" Gefühl wird Deutschlands Routinier Antje Döll am heutigen Mittwoch um 12.45 Uhr das Steigenberger Hotel in Dortmund verlassen und mit der Deutschen Handball-Nationalmannschaft der Frauen die Busreise nach Rotterdam antreten.» Tore,Würfe, Einsatzzeit von Deutschlands Handballerinnen

"Wir haben jetzt sieben von sieben Spielen gewonnen und eigentlich jedes Spiel auch deutlich", blickt die 37-Jährige zufrieden auf die Partien von Stuttgart und Dortmund zurück, räumt aber mit Blick auf das Viertelfinale gegen Brasilien ein: "Das Spiel hat sehr viel Energie gekostet. Die Stimme ist jetzt ein bisschen angeschlagen. Aber der Knoten ist geplatzt und wir sind jetzt endlich im Halbfinale. Dafür haben wir viele Jahre gearbeitet."

"Richtig Sorge" um den Sprung in die nächste Runde habe die Linksaußen nicht gehabt. "Klar, als es 25:22 steht, dann weiß man auch, dass Brasilien gegen Schweden nach einem Fünf-Tore-Rückstand noch gewonnen hat. Das war natürlich die Erlösung, als Nina Engel beim Zeitspiel dann das Tor macht", gibt Döll zu.

Mentale Entlastung durch breiten Kader

"Das steckt einfach in unserer Mannschaft drin, dass wir auch mal in den Phasen cool bleiben", sagt die Linksaußen und hat auch ein verändertes Mindset festgestellt. "Wir haben jetzt auch einfach mehr Qualität im Kader. Wir haben einen breiten und ausgeglichenen Kader. Jede Spielerin, die auf das Feld kommt, weiß, was sie zu tun hat und die macht das auch zu 100 Prozent. Das ist auch eine mentale Entlastung."

Auf ihrer Position bildet die U20-Weltmeisterin von 2008 auch ein Gespann mit Alexia Hauf. "Wenn ich mich mal nicht so top fühle, dann weiß ich, dass die nächste in die Bresche springt und das dann erledigt. Das gibt ein rundum gutes Gefühl und wir hatten heute auch einfach wahnsinnig viel Spaß. Das hilft, um dann auch ein bisschen locker ins Spiel zu gehen. Das tut uns gut."

"Traurig, dass wir Deutschland verlassen"

Die Spiele in Stuttgart und Dortmund waren für die Flügelspielerin "wahnsinnig schöne Tage und geile Spiele." Döll gibt vor der Weiterreise in die Niederlande zu: "Ich bin ein bisschen traurig, dass wir Deutschland jetzt verlassen. Ich hoffe, dass viele Fans den Weg auch nach Rotterdam finden werden und ich bin einfach dankbar, so eine Heim-WM erlebt haben zu dürfen."

Auch in die Herzen der Fans haben sich die Handballerinnen gespielt. "Wir kriegen gutes und positives Feedback. Ich war jetzt auch mit einigen Spielerinnen im Fan-Village. Da sind dann auch junge Mädels, die Bälle und Trikots mitbringen. Die kennen uns und ich glaube, wir haben da eine sehr gute Vorbildfunktion."

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