DHB-Sportvorstand Ingo Meckes spricht vom "ultimativen Endgegner". Auch Markus Gaugisch nennt das Finale gegen Norwegen eine "Riesenaufgabe". Es sei eine "Ehre, ein Finale gegen die beste Mannschaft zu spielen." Eines ist klar: Norwegen ist definitiv eine Weltklasse-Mannschaft. Der knappste Sieg bei der WM war das 32:23 im Viertelfinale gegen Montenegro. Im Halbfinale schlug man Gastgeber Niederlande mit 35:25.
Zum fünften Mal in Folge steht der Vize-Weltmeister im Finale eines Großturniers. Im Halbfinale scheiterte man zuletzt bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio, wo man schließlich den dritten Platz belegte. Das letzte Viertelfinal-Aus gab es bei der Europameisterschaft 2018.
Wenn es um Titel geht, spricht Norwegen immer ein Wörtchen mit. Europameister 2020, Weltmeister 2021, Europameister 2022, Vizeweltmeister 2023, Europameister 2024, Olympia-Sieger 2024 - so lautet die Bilanz der letzten fünf Jahre.
Olympische Dominanz
Norwegen ist folglich die Übermacht im Frauenhandball: Zwischen 1988 und 2024 gehörten die Skandinavierinnen bei jeder Ausgabe der Olympischen Spiele zu den besten vier Mannschaften. Nur 1996 verpasste man eine Medaille, drei Mal (2008, 2012 und 2024) holte man Gold.
Gleich zehn Mal stand man bei der Europameisterschaft ganz oben auf dem Treppchen, zuletzt gelang der EM-Triumph gleich drei Mal in Folge. 1999, 2011, 2015 und 2021 krönte man sich zudem zum Weltmeister. Beim Großturnier vor zwei Jahren musste man sich im dänischen Herning mit 28:31 gegen Frankreich geschlagen geben. Im letzten Spiel der Karriere von Torwart-Legende Katrine Lunde soll nun erneut die Goldmedaille her.
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