Fehlercode: %{errorCode}

BHC: "Hatten alles, um Lemgo zu schlagen"

kicker

"Es ist schade, weil wir aus der ersten Halbzeit eigentlich hätten noch mehr Kapital schlagen müssen", bilanziert Coach Markus Pütz nach der Partie und haderte mit einigen Momenten. "Wir verwerfen auf das leere Tor und machen technische Fehler im Tempospiel- Vortrag, so dass wir dann leider nur mit drei Toren Plus rausgehen. Wir hätten vielleicht vier, fünf gebraucht, um das Spiel vielleicht dann auch hinten rauszuziehen."

"Wir hatten eigentlich alles, um Lemgo zu schlagen. Wir hatten eine fantastische Kulisse. Wir hatten trotz der kurzen Vorbereitungszeit auch eine Idee in Abwehr und Angriff. Ich finde, wir hätten zumindest einen Punkt verdient gehabt", so Fabian Gutbrod, Sportlicher Leiter der Bergischen HC.

Rote Karte gegen Babarskas der Knackpunkt

"Uns schmerzt natürlich die Rote Karte gegen Gerdas Babarskas, weil die Jungs dann noch mehr investieren mussten", sagt Pütz zu der kuriosen Situation beim Stand von 19:16 (44.), als der Litauer den plötzlich heranstürmenden Lemgo-Keeper Constantin Möstl, der als Kind noch im Rückraum spielte, beim Sprungwurf im Gesicht traf und seitlich aus der Balance brachte und nach Videobeweis die Disqualifikation erhielt.

"Ich glaube, wenn ein Torwart auf dem Spielfeld steht und geht in den Kontakt rein, muss er auch wie ein Feldspieler bewertet werden", sagte Babarskas zu der Situation und betonte: "Ich muss mir das mal anschauen, ob ich eben zu viel getroffen habe. Die Schiedsrichter machen bis dahin einen sehr guten Job. Keine Ahnung, ob das die richtige oder falsche Entscheidung ist. Jetzt kann man nichts mehr ändern."

"Wenn die Rote Karte gegen Gerdas Babarskas laut Regelwerk berechtigt ist, werden wir kein Bundesligaspiel mehr sehen, in dem es keine Rote Karte gibt", mutmaßte Gutbrod, der die Schiedsrichterentscheidung für die Niederlage verantwortlich machte und ergänzte: "Welche Bedeutung Gerdas für unser Spiel hat, brauche ich ja nicht zu erläutern. Das tut unfassbar weh. Trotzdem haben die Jungs alles reingehauen, was noch im Tank war."

Nach Pokalmatch ohne Training

"Wir hatten kein einziges Training. Wir kämpfen echt auf der letzten Rille, aber das machen die Jungs sehr, sehr gut. Und dann haben wir hier heute gegen den Tabellendritten ein Riesenspiel gesehen", urteilt Pütz mit Blick auf 30:23-Viertelfinalsieg gegen die MT Melsungen und die zahlreichen personellen Ausfälle. "Wir führen 42 Minuten und wussten auch, das Lemgo wenig Fehler macht, sehr effektiv weiterarbeitet. Wir hätten unsere Effektivität vorne weiter halten müssen und machen dann zwei Minuten vor Schluss technische Fehler, die wehtun."

"Zum Schluss ist es schade, dass der letzte Wurf nicht reingeht. Es wäre verdient gewesen. Dass der Ball nicht durchrutscht, das passiert und ist auch nicht schlimm. Wenn man nur die Szene betrachtet, hatten wir in dieser Saison auch schon Glück mit dem letzten Wurf. Für heute nervt es unglaublich", so Gutbrod und Pütz betont abschließend: "Wir verlieren mit einem Tor und das ist jetzt ärgerlich - auf der anderen Seite: Wir haben jetzt in den letzten Spielen gezeigt, was möglich ist mit dem Kader."

Keine wichtige News aus dem Handball mehr verpassen?» Briefing von handball-world als Newsletter abonnieren!

mehr zur HBL auf handball-world.news:» Schlagzeilen Handball-Bundesliga» Spielplan Handball-Bundesliga» Tabelle Handball-Bundesliga» Video-Highlights Handball-Bundesliga