Rund zwei Monate nachdem die EHF angekündigt hatte, dass die Champions League künftig wieder mit 24 Mannschaften gespielt wird, hat die European Handball Federation nun die Startplätze für die kommende Spielzeit angepasst. Grundlage der Startplätze im Europapokal bildet weiterhin die Dreijahreswertung, diese umfasst für 2026 die Spielzeiten von 2022 bis 2025. Die laufende Saison wird dafür noch nicht berücksichtigt.
Nicht mehr die besten neun, sondern die besten zehn Ligen haben einen garantierten Startplatz in der Champions League und können zudem bis zu zwei zusätzliche Startplätze beantragen. Wie die EHF mitteilte, werden über dieses Kontingent insgesamt weitere acht Startplätze vergeben. Neben Deutschland gehören Spanien, Frankreich, Dänemark, Polen, Ungarn, Rumänien, Portugal, Kroatien und Norwegen zu diesen Top-Nationen.
Startplatz für Teams außerhalb Europas möglich
Vier weitere Startplätze können als Upgrade von anderen Nationen beantragt werden. Über die verbleibenden zwei Startplätze wird schließlich die EHF entscheiden und nennt als Möglichkeit einen Startplatz für den möglichen Titelverteidiger oder den letztjährigen Gewinner der EHF European League. Maximal kann ein Nationalverband drei Teams in die neue Königsklasse entsenden. Die EHF behält sich zudem die Vergabe von Wildcards vor, auch an nichteuropäische Teams.
"Das Qualitätsniveau der europäischen Handballvereine ist so hoch, dass die EHF Champions League unglaublich spannend sein wird, was ihre Attraktivität für Fans, Medien und Partner gleichermaßen steigert und ein Produkt auf den Markt bringt, das noch stärker sein wird als es bereits jetzt ist", sagt EHF-Präsident Michael Wiederer in einer Verbandsmitteilung.
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