Der Grund für die krumme Anwurfzeit sind die Fernsehrechte: Spiele mit ungewöhnlicher Startzeit werden meist im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt - so auch der finale EM-Test der deutschen Mannschaft am Sonntag. Das Spiel des DHB-Teams wird im Rahmen der Sportschau von der ARD gezeigt. Die Übertragung beginnt um 17:55 Uhr nach einem langen Wintersport-Tag.
Für die Mannschaft macht diese Anwurfszeit jedoch keinen Unterschied. Nach der herausfordernden Rückreise aus Zagreb wird das Team am Sonntag pünktlich auf der Platte stehen. "Für uns ist die Zeit nicht ungewöhnlich, sondern steht in unserem Plan und in unserem Ablauf. Wir sind bereit, wenn das Spiel beginnt", so Tim Oliver Kalle, Pressesprecher des DHB.» Handball im Fernsehen: Die Termine der Woche in Free-TV und Livestream
Nach dem finale Test geht es für das deutsche Team weiter nach Dänemark: Am 13. Januar reist die DHB-Auswahl ins dänische Silkeborg, wo in den kommenden Wochen das EM-Lager errichtet wird. Deutschland bestreitet alle Spiele im 40 Kilometer entfernten Herning. Am 15. Januar (Donnerstag, 20.30 Uhr) trifft man dort im ersten Gruppenspiel auf Österreich.
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Auch die EM-Spiele der Deutschen werden von den öffentlich-rechtlichen Sendern übertragen: Wie schon bei den vergangenen Großturnieren werden ARD und ZDF die Partien abwechselnd im Free-TV und im Livestream zeigen. Zudem zeigen die Öffentlich-Rechtlichen bei der Handball-EM 2026 mehr als 30 weitere Spiele im Livestream auf sportschau.de, sportstudio.de, ZDFheute.de und den Mediatheken von ARD und ZDF.
Der Pressesprecher des DHB erklärt: "Jede Übertragung von Handball, die frei empfangbar ist, ist von einer überragenden Bedeutung, weil viele Leute die Chance haben, die Spiele zu verfolgen." So auch das Duell am Sonntag. Das Team von Alfred Gislason will die Chance nutzen um das EM-Fieber zu entfachen und eine "Aufmerksamkeits-Rampe für das folgende Turnier" aufzubauen.
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