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Deutsche Nationalspielerin verlässt TuS Metzingen

kicker

Linkshänderin Sabrina Tröster wird ihren auslaufenden Vertrag im Ermstal nicht verlängern und sich zukünftig dem Thüringer HC anschließen. Das teilten die beiden Klubs am heutigen Montag (5. Januar) mit.

Tröster hat ihre handballerischen Wurzeln beim VfL Pfullingen, wechselte aber schon in der Jugend von der Echaz an die Erms und erhielt 2022 ihren ersten Profivertrag. 2024 konnte sie mit Metzingen den DHB-Pokal gewinnen, im letzten Jahr absolvierte sie die ersten beiden A-Länderspiele für Deutschland und stand auch im erweiterten Kader für die WM 2025.

"Ein weinendes Auge" beim Abschied

"Sabrina hat bei uns seit der Jugend eine super Entwicklung genommen. Wir haben auf ihr Talent gesetzt und sie so in den Bundesligakader eingebaut, und selbstverständlich hätten wir sie auch weiterhin gerne im Trikot der Tussies gesehen", so Metzingens Geschäftsführer Ferenc Rott.

"Ich bin hier großgeworden und habe die Chance bekommen, mich zu entwickeln. Über die Jugendnationalmannschaft bis hin zur Bundesligaspielerin und letztendlich durfte ich als Tussie auch meine ersten A-Nationalmannschaftseinsätze feiern", sagt Tröster und betont: "So ist es auch ein weinendes Auge, welches meine Entscheidung begleitet, aber sportlich wie privat wartet nun eine neue Herausforderung auf mich."

Dass sie den Weg nach Thüringen wähle, sei "eine große Verpflichtung" für den Verein und ein wichtiger Schritt für ihre weitere Entwicklung, betont THC-Cheftrainer Herbert Müller. Er zeigt sich überzeugt, dass Tröster "durch ihren Tordrang, ihre Treffsicherheit und ihre offensive, gewinnende Art" schnell die Fans begeistern werde.