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DHB-Comeback? Jetzt spricht Kai Häfner

kicker

"Die Entscheidung war wohlüberlegt", unterstreicht Kai Häfner gegenüber handball-world nochmal seinen Standpunkt aus dem Oktober 2025. Es geht um seinen Rücktritt aus der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Schon damals waren aufgrund des starken Häfner-Saisonstarts Diskussionen über ein mögliches Comeback aufgekommen.

Der Halbrechte des TVB Stuttgart ließ sich schließlich nach einem Gespräch mit Bundestrainer Alfred Gislason in den erweiterten Kader für die EM 2026 aufnehmen. Als "Backup". Falls durch Verletzungen ein Notfall eintreten sollte.

Häfner: "Gerne zu Backup-Rolle bereit"

Im nächsten Jahr findet die Weltmeisterschaft in Deutschland statt. Wie steht er zu einer möglichen Rückkehr für dieses Turnier? "Bis zur WM ist es noch eine gefühlte Ewigkeit", betont Häfner. Der Europameister von 2016 und Olympia-Zweite von 2024 weiß, wie schnell sich im Sport die Dinge drehen können. Aber er sagt auch: "Eine WM im eigenen Land ist etwas Besonderes."

Dem Deutschen Handballbund (DHB) sei er nach wie vor sehr dankbar, so Häfner. "Ich bin da gerne zu Gesprächen bereit", sagt der aktuell zweitbeste Torschütze der Handball-Bundesliga. Häfner konkretisiert, er sei "gerne zu einer Backup-Rolle bereit, so wie auch bei der EM 2026".

Deutschland holte, ohne dass Häfner aushelfen musste, in Herning Silber. "Die Truppe hat richtig Spaß gemacht, hat ein riesiges Potenzial."

Seit dem letzten Turnier gab es noch keinen Kontakt zwischen Häfner und dem DHB. "Ich bin mit Alfred (Gislason, Anm. d. Red.) und Benny (DHB-Teammanager Benjamin Chatton) gut. Man kann mich jederzeit anrufen", so der 36-Jährige im Gespräch mit handball-world.