Nach einem jahrelange Zweikampf mit Till Klimpke um die Torhüterposition bei der HSG Wetzlar, hatte sich Anadin Suljakovic spätestens seit dem Abgang des Eigengewächses als Nummer eins bei den Nordhessen durchgesetzt. Paradentechnisch gehört er seit der vergangenen Spielzeit ebenfalls zum oberen Drittel der Bundesliga-Keeper.
In einer spektakulären Transferaktion verpflichtete Wetzlar im Februar jedoch Andreas Palicka, der seitdem häufig den Vorzug vor Suljakovic erhält. Den dritten Torhüter, Karim Hendawy, veranlasste dies gerade erst zu einer vorzeitigen Auflösung seines Vertrages.
Suljakovic wohl nach Leipzig
Und obwohl Palicka bekanntermaßen im Sommer weiter zu den Füchsen Berlin zieht, wird auch Suljakovic die HSG verlassen. Den gebürtigen Bosnier, der für die katarische Nationalmannschaft aufläuft, zieht es wohl zum SC DHfK Leipzig, wo er die Nachfolge von Domenico Ebner antreten wird.
Genau dort liegt aber der Haken, der ihn zum Pechvogel der Saison machen könnte: Sein aktueller sowie sein zukünftiger Verein stehen mit jeweils 10 Punkten auf den Plätzen 17 und 18 der Handball-Bundesliga. Das Restprogramm beider Teams hat es zudem in sich.
Es ist also durchaus denkbar, dass Suljakovic zunächst mit der HSG Wetzlar absteigt und im Anschluss zum möglicherweise zweiten Absteiger wechselt.
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