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Er ist studierter Chemiker: Das ist der neue Hannover-Trainer

kicker

Juan Carlos Pastor ist in der Handballwelt ein klangvoller und bekannter Name. Der 57-jährige Spanier hat große Erfolge in seiner Vita stehen, der größte davon ist der Weltmeister-Titel mit Spanien 2005 in Tunesien. Fahrt hatte seine Karriere aber schon davor aufgenommen.

Pastor stammt aus Valladolid im Zentrum Spaniens, und genau dort ging er auch seine ersten Schritte als Trainer. Als langjähriger Chefcoach von BM Valladolid führte er den Klub in der Saison 2008/09 zum Sieg im Europapokal der Pokalsieger. Zuvor hatte er mit BM schon zweimal den Pokal gewonnen.

"Dank seiner umfangreichen Erfahrung auf höchstem Niveau weiß er genau, wie man Teams aus einer Verfolgerrolle weiterentwickelt und Spieler bis in die Weltklasse fördert", sagte Hannovers Sportchef Sören Christophersen. Bei den Spaniern etwa prägte Pastor die Goldene Generation um frühere Weltklasse-Spieler wie Iker Romero und Raúl Entrerríos.

Analytische Art dank Chemie-Studium?

Mit absoluten Top-Spielern arbeitete er auch von 2013 bis 2023 beim ungarischen Spitzenklub Pick Szeged zusammen. Hier holte er unter anderem drei Meistertitel und den EHF-Pokal. Als Nationaltrainer Ägyptens gewann er zudem 2024 die Afrikameisterschaft.

Was jedoch noch nicht alle Handball-Fans bekannt war, ist seine Karriere neben dem Spielfeld. Pastor ist studierter Chemiker, was indirekt übrigens auch ein Grund dafür ist, dass die Recken ihn verpflichtet haben. Sportchef Christophersen schätzt den erfahrenen Erfolgscoach für seine analytische Herangehensweise, die er sich möglicherweise im Studium angeeignet hat.