In einem intensiven und phasenweise hochklassigen Endspiel bestätigten die Schaffhauser ihre Favoritenrolle, mussten diese jedoch hart erarbeiten.
Von Beginn an entwickelte sich eine Partie ohne Abtasten. Die Kadetten präsentierten sich defensiv kompakt und nutzten frühe technische Fehler der Winterthurer konsequent aus, während Pfadi offensiv zunächst Mühe bekundete und über acht Minuten ohne Treffer blieb.
Trotz zahlreicher Zeitstrafen und einer roten Karte gegen Reznicky blieb das Spiel eng. Pfadi bäumte sich auf, glich in Unterzahl zwischenzeitlich aus und brachte mit viel Emotion und Tempo zusätzliche Spannung in die Begegnung. Schaffhausen zeigte sich jedoch abgeklärt, fand rechtzeitig wieder zu defensiver Stabilität und erspielte sich bis zur Pause eine 14:11-Führung.
Kadetten kontrollieren
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Pfadi Winterthur dran und verkürzte mehrfach, doch zu viele Ballverluste verhinderten den Umschwung. In kritischen Momenten übernahmen die Kadetten Verantwortung: Rikhardsson zeigte sich nervenstark vom Siebenmeterpunkt, während die Torhüter Car und später Bergmann mit wichtigen Paraden Akzente setzten.
Spätestens ab der 45. Minute kontrollierten die Schaffhauser das Geschehen routiniert und liessen keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie aufkommen. Mit dem 29:26-Erfolg krönten sich die Kadetten Schaffhausen letztlich verdient zum Cupsieger.
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