Schaut man auf die jüngere Vergangenheit, kommt auf deutscher Seite vor dem Halbfinale gegen Kroatien Optimismus auf: Zu Beginn des Jahres gewann man zwei Duelle mit Kroatien: Einmal in Zagreb, einmal in Hannover. Beide male blieb man dank einer starken Defensive bei unter 30 Gegentoren.
Doch Bundestrainer Alfred Gislason stellte auf einer Pressekonferenz direkt klar: "Das waren Trainingsspiele, die zählen also nicht." Zuvor habe man "mindestens die letzten drei Spiele verloren", so der Isländer. Zuletzt war dies bei den Olympischen Spielen der Fall.
"Linie beibehalten"
"Sie haben mehr Erfahrung als wir", bremste Gislason die Erwartungen weiter: "Sie wollen dem Spiel ihren Stempel aufdrücken, genauso wie wir." Seine Hoffnung: Wenige technische Fehler. "Das Wichtigste für uns morgen ist, unsere Linie beizubehalten, die wir über den größten Teil dieses Turniers gezeigt haben", erklärte Gislason.
"Mit einem guten Spiel gegen Frankreich, haben wir gezeigt, dass wir es können - genauso wie mit dem guten Spiel gegen Dänemark", zeigte sich Rückraumspieler Miro Schluroff deutlich zuversichtlicher. "Wir haben einen sehr guten Teamgeist. Während des gesamten Turniers hatten wir viel Spaß, eine gute Mischung aus Freude und Fokus auf die Spiele, auf die Gegner - und das hat uns bis ins Halbfinale gebracht."
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