Zwischen 1994 und 1996 sowie 2003 und 2007 führte Roth Györ als Cheftrainer zu seinen ersten großen Erfolgen. Unter seiner Leitung gewann der Klub zwei ungarische Meistertitel (2005, 2006) sowie dreimal den nationalen Pokal. International erreichte Györ das Finale des EHF-Pokals (2005), das Endspiel im Europapokal der Pokalsieger (2006) und das Champions-League-Halbfinale (2007).
Besonders nachhaltig wirkte Roth als Talententwickler. Er war unter anderem Förderer von Anita Görbicz und Katalin Palinger und begleitete zahlreiche spätere Nationalspielerinnen auf ihrem Weg in den Spitzenhandball. Seit 2007 verantwortete er als Nachwuchsdirektor die Ausbildung bei Györi ETO KC.
Ein ganzer Verband trauert
Auch auf Verbandsebene war Roth erfolgreich tätig. Als Trainer der ungarischen Nachwuchs-Nationalmannschaften gewann er Bronze bei der Junioren-WM 2012 und führte seine Teams mehrfach zu Top-Platzierungen bei Europa- und Weltmeisterschaften.
Im Jahr 2025 erhielt Kalman Roth mit dem Török-Bodog-Lebenswerkpreis die höchste Auszeichnung des Ungarischen Handballverbandes. Der MKSZ und Györi Audi ETO KC erklärten, Roth als einen der ihren zu betrachten und sein Andenken zu bewahren. Angaben zur Beisetzung folgen.
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