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Hakun West av Teigum: "Im Moment haben wir das Gefühl, wir könnten fliegen"

kicker

Rund 6.000 weiß gekleidete Färöer-Fans fanden den Weg in die norwegische Hauptstadt und machen die Vorrunde in Oslos Telenor Arena zu einer echten Handball-Party. Belohnt werden die Zuschauer mit furiosen Vorstellungen ihrer Mannschaft. Auf das 28:28 gegen die Schweiz ließen die Färinger einen klaren und zeitgleich historischen 37:24-Erfolg gegen Montenegro folgen, war es doch der erste EM-Sieg der Färöer Inseln.

"Ich denke, jeder andere im Stadion kann sehen, wie viel uns das bedeutet. Auch den Fans. Besser geht es kaum", schwärmte Hakun West av Teigum nach Abpfiff gegenüber dem Mediendienst der EHF. Der historische Hauptrunden-Einzug ist zum Greifen nahe. Gerade deshalb sei es nun wichtig, nicht zu überdrehen, warnt der Rechtsaußen der Füchse Berlin.

"Ich denke, wir müssen uns ein wenig beruhigen. Im Moment haben wir das Gefühl, wir könnten fliegen, aber in zwei Tagen treffen wir auf unseren stärksten Gegner in der Gruppe, Slowenien und die Gruppe ist noch völlig offen. Wir können weiterkommen, Slowenien und auch die Schweiz."

"Jedes Tor zählt"

"Es ist unglaublich, vor allem vor so vielen Menschen, die es zu einem Heimspiel machen. Wir wussten, dass der Sieg für uns wichtig war und wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis", strahlte auch Torhüter Pauli Jacobsen nach der Partie.

Schon zur Halbzeit führten die Färöer Inseln mit sieben Treffern. Den Vorsprung baute der Inselstaat nach Wiederanpfiff allmählich aus. "Das haben wir vor dem Spiel besprochen, dass wir in dieser Situation, egal ob wir verlieren oder gewinnen, daran denken müssen, dass jedes Tor zählt. Wir waren die ganze Zeit konzentriert, weil jedes Tor wichtig war."

Dementsprechend betont auch Cheftrainer Peter Bredsdorff-Larsen: "Wir mussten einen möglichst hohen Sieg einfahren. Wenn wir Montenegro mit 13 Toren Unterschied schlagen können, kann die Schweiz das auch, sodass wir uns hinsichtlich der Qualifikation noch nicht sicher sein können. Aber wir haben versucht, so viel Druck wie möglich auszuüben, und ich bin jetzt sehr zufrieden mit unserer Leistung."

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