Es war ein schmerzhafter Abend für Eisenachs Torhüter Silvo Heinevetter beim hessisch-thüringischen Nachbarschaftsderby zwischen der HSG Wetzlar und dem ThSV Eisenach. In der 25. Minute eingewechselt, parierte er zunächst einen Siebenmeter von Josip Simic. Kurz darauf steuerte Wetzlars David Akakpo per Gegenstoß das Eisenacher Gehäuse an und hämmerte das Leder auf den Kopf des ehemaligen Nationaltorhüters.
Heinevetter ging benommen zu Boden und musste noch auf dem Parkett behandelt werden. Die Partie war länger unterbrochen. Mit einem herbeigerufenen Arzt verschwand er, inklusive Ballabdruck auf der Stirn, schließlich in den Katakomben.
„Ich habe schon vieles erlebt, so einen Kopftreffer noch nicht. Mir fehlen Sekunden. Ich weiß nicht, was passiert ist", erklärte der Routinier nach dem Spiel. An einen Einsatz in der zweiten Halbzeit war nicht zu denken. Völlig untypisch für ihn, kauerte er in sich gekehrt während der zweiten 30 Minuten auf der Wechselbank des ThSV Eisenach.
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