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HSG Wetzlar: Das ist neu nach dem Trainerwechsel

kicker

Gegen die Füchse Berlin hat es für die HSG Wetzlar erneut nicht für Punkte gereicht. Neu-Trainer Runar Sigtryggsson war insgesamt dennoch zufrieden: "Wir ziehen schon einige positive Aspekte aus diesem Spiel. Wir hatten uns einige Sachen vorgenommen. Es war klar, dass nicht alles klappen würde. Aber die Einstellung bei den Jungs hat gestimmt."

Der Isländer wurde erst am Freitag als Nachfolger des zurückgetreten Momir Ilics präsentiert. Im Dyn-Interview vor der Partie kündigte er bereits: "Es gibt Kleinigkeiten, die wir versuchen anders zu machen. Ich kann nicht sagen, ob das alles gelingt." Zwischen seinem Antritt und dem Auswärtsspiel und Berlin sei nur Zeit für eine Videositzung und eine Trainingseinheit gewesen.

Sigtryggsson gibt klare Vorgaben

Angesichts der aktuellen Situation kann man eine Sieben-Tore-Niederlage gegen die Füchse in Teilen durchaus als Erfolg verbuchen. Der Sigtryggsson-Einfluss war spürbar, fand auch Philipp Ahouansou, der bei Dyn erklärte, was der neue Trainer bereits bewirkt: "Wir dürfen vorne mutig sein, sollen uns die Chancen nehmen und in der Abwehr kompakter stehen". Für den Nationalspieler, der im 35er-Kader von Alfred Gislason steht, bedeutet das im Rückraum konkret: "Wir sollen kürzer den Ball haben, weniger Prellen, kürzere Ballkontakte, um einen besseren Spielfluss wiederherzustellen."

Auch in der Defensive gebe es klare Ansagen vom Isländer: "Wir sollen das Ganze ein bisschen kompakter gestalten und nicht mehr so viel außerhalb von neun Metern agieren, um die Räume visuell enger zu machen", erklärte Ahouansou. Aus dieser heraus habe man ein gutes Tempospiel gezeigt: "Ich glaube, das war erleichternd, dass man dort frei ein bisschen aufspielen konnte und dort sehr einfache Tore machen konnte", so der 24-Jährige.

In einer Pressemitteilung der HSG betonte Sigtryggsson: "Wir sind uns einig, dass wir darauf aufbauen können für unser Heimspiel am Sonntag gegen Eisenach." Gegen die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga sollen möglichst die nächsten Punkte her, um den Anschluss in der Tabelle nicht zu verlieren. Der Abstand auf den 16. Minden beträgt bereits vier Punkte, von unten drückt zudem das punktgleiche Leipzig. Ihr neuer Trainer jedenfalls ist motiviert, dass die Wetzlarer den Klassenerhalt schaffen: "Es ist Potenzial drin. Dadurch ist die Aufgabe einfach spannend. Das ist eine Herausforderung."