Im Vorfeld der Partie wurde Matthes Langhoff auf die Stärken des ihm gut bekannten Kreisläufers Mijajlo Marsenic angesprochen, den er im Interview bei seinem Spitznamen "Marsa" nannte. Er weiß um die Stärken seines Teamkollegen: "Marsa ist einfach eine Wucht, mit dem Körper und mit der Kraft, die er hat. Da müssen wir schauen, dass wir den unter Kontrolle haben, aber das haben wir bei Wagner eigentlich schon ganz gut hinbekommen."
Beim Auftakt-Sieg gegen Österreich konnten sich die deutschen Nationalspieler vor allem auf ihre starke Defensive verlassen. Langhoff hat zwar auch im Angriff seine Stärken, kommt unter Gislason jedoch meistens lediglich in der Abwehr zum Einsatz, denn da liegt seine große Stärke.
Langhoffs Rolle im DHB-Team
Gegen seinen Berliner Teamkollegen verteidigt er jedoch nicht ganz so gerne. "Gegen Marsa macht es nicht ganz so viel Spaß, weil der dann doch ein bisschen stärker und größer als ich ist. Ich hab es lieber, wenn ich mehr Eins-gegen-Eins spielen kann", verrät der U21-Weltmeister.
Seine Aufgabe im Team sieht er wie folgend: "Da zu helfen, wo ich helfen kann." Ob das jetzt auf der Halbposition in der Abwehr ist, im Mittelblock, im Tempospiel oder vielleicht auch mal im Angriff, sei ihm dabei egal. "Ich werde einfach schauen, dass ich die Minuten, die ich bekomme, mit 100 Prozent angehe."
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