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Möstl über Ausflug: "Werde im Training weiter Gas geben"

kicker

"Wir haben eine unglaubliche Energieleistung gezeigt. In der ersten Halbzeit waren wir nicht so richtig da, wir haben es nicht geschafft, die Intensität auf die Platte zu bringen und vorne die Zweikämpfe zu gewinnen", freute sich Kehrmann nach dem 28:27-Auswärtserfolg beim Bergischen HC, den sich die Lipper nach einem Drei-Tore-Rückstand (16:19) noch in der Schlussviertelstunde erkämpft hatten.

"Wir haben beide, als der BHC Donnerstag und wir am Mittwoch, ein schweres Spiel gehabt", ordnete Lemgos Siegtorschütze Niels Versteijnen bei Dyn mit Blick auf die Pokalpartien unter der Woche ein, in der sich beide Teams für das Lidl Final4 qualifizieren konnten und betonte mit Blick auf die Reaktion nach der Pause: "Jeder hat gesagt, wir müssen aufwachen. Zweite Halbzeit waren wir viel mehr mit dem Kopf da, hatten mehr Emotionen und mehr Härte in der Abwehr als in der ersten Halbzeit."

"Glück und Mentalität

"Hinten raus haben wir es aus meiner Sicht verdient gewonnen, weil wir den längeren Atem hatten. Zu so einem Spiel gehört aber immer auch ein bisschen Glück und natürlich Mentalität", sagt Kehrmann und betonte: "Am Ende gibt es bei einem Sieg mit nur einem Tor nie einen verdienten Sieger, sondern dann ist es irgendwann der glücklichere."

"Es war ein richtiges ´Arschspiel´ von mir", bilanzierte Constantin Möstl und betonte: "Im Endeffekt muss man den letzten halben. Das hab ich Gott sei Dank gemacht. Sonst hätte ich jetzt keine schöne Busreise nach Hause gehabt."

Möstl will im Training Gas geben

Der Österreicher stand auch unverhofft als Angriffsspieler im Fokus, als er unter Passivwarnzeichen einen Abschluss noch suchte und dann von Gerdas Babarskas gefoult wurde. "Ich hab zu ihm gesagt, es ist vollkommen dumm, mich da zu attackieren. Ich bin ein Torhüter. Lass mich einfach werfen. Ich schieß wahrscheinlich eh zwei Meter drüber."

"Es macht mir zu viel Spaß. Normalerweise darf ich es ja nicht machen", sagte Möstl, der als Kind noch im Rückraum spielte, und versprach: "Im Training werde ich weiter Gas geben und zeigen, dass ich auch vorhandene Qualitäten habe."

"Sowas gibt es oft im Training, wenn wir Trinkpause haben", verriet Versteijnen. "Dann steht der da wie ein Verrückter und schmeißt so die Bälle. Er hat am Tag danach auch schon Handgelenkschmerzen gehabt."

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