Ende Oktober musste sich Steffen Obst aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen, nun ist die Nachfolge mit Zoran Radojevic geregelt. Der 44-Jährige besitzt die serbische und luxemburgische Staatsbürgerschaft, spielte als Profi in Portugal, Polen, Griechenland, Türkei, Serbien, Saudi Arabien und Luxemburg. Namhafteste Vereine in seiner Historie sind Wisla Plock (2006-08) und Sporting CP Lissabon (2011/12).
"Wir sind sehr froh, dass wir Zoran von unserem Projekt und der Vision der Rückkehr in die 2. Bundesliga überzeugen konnten. Die Suche nach einem Ersatz für Steffen war sehr kräftezehrend und hat letztendlich weitaus länger gedauert als wir erwartet haben, umso schöner ist es, dass wir in Zoran einen Trainer gefunden haben, der nach unseren Gesprächen und ersten Eindrücken genau den Trainer verkörpert, den wir gesucht haben", so Bad Wildungens Sportlicher Leiter Christian Hack.
Luxemburgs Trainer des Jahres 2023
Nach dem Ende seiner aktiven Karriere war er seit 2018 für HB Kaerjeng als Trainer tätig, zunächst vier Jahre im Frauenbereich und anschließend bei den Männern. Seitdem konnte er 8 Titel gewinnen, wurde viermal luxemburgischer Meister und 2019, 2022 und 2023 als bester Trainer Luxemburgs ausgezeichnet.
"Zoran ist akribisch und analytisch und ist gleichzeitig in der Lage die Spielerinnen mitzunehmen, wir glauben er wird sich hier sehr schnell einleben und einbringen um unsere Ziele mit dieser Mannschaft zu erreichen und sie weiter zu entwickeln", sagt Hack.
Am kommenden Samstag folgt im Auswärtsspiel beim TB Wülfrath das Pflichtspieldebüt für die Nordhessinnen. Die Vipers spielten von 2011-24 insgesamt zwölf von dreizehn Spielzeiten in der 1. Handball-Bundesliga, waren zuletzt 2009 drittklassig. Aktuell ist man mit 13:7 Zählern zwar nominell Sechster, allerdings auch nur drei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter PSV Recklinghausen.