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Spielt Frankreich seinen Meister künftig in Playoffs aus?

kicker

Der französische Profihandball stellt wichtige Weichen für die kommenden Jahre. Die Ligue nationale de handball (LNH) und der TV-Sender beIN Sports haben ihren bestehenden Übertragungsvertrag für die höchste Spielklasse, die derzeit als Liqui Moly Starligue firmiert, um fünf weitere Spielzeiten verlängert. Das berichtet die französische Zeitschrift L'Equipe. Die Vereinbarung läuft nun bis 2031 und ist damit deutlich langfristiger angelegt als frühere Verträge. Das finanzielle Volumen steigt laut LNH um rund fünf Prozent gegenüber dem bisherigen Kontrakt.

beIN Sports wird weiterhin pro Spieltag drei Begegnungen live übertragen: freitagabends, samstagabends und sonntagnachmittags. Neu hinzu kommt ein begleitendes Magazin vor dem Sonntagsspiel, das Einblicke in den französischen Profihandball, seine Akteure, Vereine und Strukturen geben soll. Die übrigen Ligaspiele bleiben auf der hauseigenen Plattform Handball TV zu sehen, die ergänzend Inhalte kostenlos anbietet, bislang jedoch noch nicht wirtschaftlich arbeitet.

Parallel zur Vertragsverlängerung plant die LNH eine grundlegende sportliche Reform. Ab der Saison 2026/27 soll der französische Meister nicht mehr ausschließlich über eine klassische Hauptrunde, wie etwa auch in der Daikin HBL, ermittelt werden. Stattdessen ist vorgesehen, den Titel am Ende von Play-offs zu vergeben. Damit würde nach 42 Jahren mit einem reinen Liga-Modus ein neues Wettbewerbsformat eingeführt.

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