Fehlercode: %{errorCode}

Späth zur Gislason-Kritik: "Finde, ich habe nicht viel falsch gemacht"

kicker

Aus Herning berichtet Niklas Beckmann

Es lief die 41. Spielminute in Deutschlands Spiel eins bei der Handball-EM 2026, als Andreas Wolff von Österreichs Linksaußen Sebastian Frimmel am Kopf getroffen wurde. Der Wurf traf Wolff genauer gesagt am linken Auge.

Daraufhin kam Wolff raus - und David Späth für ihn rein. Rund sechs Minuten stand Späth auf dem Parkett (null Paraden, fünf Gegentore). Bundestrainer Alfred Gislason war mit der Leistung des 23-Jährigen überhaupt nicht einverstanden und teilte dies dem Torhüter der Rhein-Neckar Löwen auch unmissverständlich mit. Gislason wollte Späth zu diesem Zeitpunkt - der Schlussmann stand gerade mal vier Minuten zwischen den Pfosten - schon wieder auswechseln, wartete dann aber zumindest noch ein paar Minuten.

Freude und Frust bei Späth

"Ja, es war so", bestätigte Späth gegenüber handball-world die Gislason-Ansage. "Andi ist dann reingekommen, hat es dann gut gemacht. Das ist die Entscheidung vom Bundestrainer. Die akzeptiere ich." In der Tat: Wolff spielte nach seiner Rückkehr, als wäre er nie weg gewesen. Der 34-Jährige (zwölf Paraden, Quote: 36,4 Prozent) war neben Johannes Golla einer der deutschen Sieg-Garanten (30:27).

Späth hatte gemischte Gefühle: Freude über den Sieg der Mannschaft, aber auch Frust aufgrund seines persönlichen Kurz-Auftritts. Wie hat er sich persönlich gesehen? "Es ist schwer zu sagen. Natürlich möchte ich spielen. Und natürlich bin ich dann frustriert, wenn das so kommt. Aber es bringt jetzt nichts, nach hinten zu schauen. Es kam ja ziemlich schnell. Ich finde, ich habe jetzt nicht viel falsch gemacht. Aber so ist das mal."

mehr zur Handball-EM auf handball-world.news:» Das sind die Teilnehmer der Handball-EM 2026» Der Spielplan der EM 2026» Wo kann ich die EM 2026 im TV sehen?» Vier Hallen in drei Ländern: Das sind die EM-Spielorte» Diese Top-Stars fehlen bei der EM 2026» Absolute Weltklasse: Das sind die Stars der EM