Mara Friton spielte in der Vergangenheit für die HSG Bensheim/Auerbach (2004-11), mit den Flames wurde sie 2010 Meisterin der 2. Bundesliga Süd, gemeinsam übrigens mit DHB-Kapitänin Antje Döll - damals noch Lauenroth. Sowohl 2010 als auch 2009 und 2011 verpassten die Handballerinnen von der Bergstraße damals den Aufstieg in die Beletage.
Friton beendete die Karriere, um sich auf ihr Medizinstudium zu konzentrieren. "Wenn ich etwas mache, dann hundertprozentig", hatte Friton ihren Entschluss damals gegenüber der Waldeckischen Landeszeitung begründet. 2012 schrieb sie ihre Doktorarbeit über "Randomisierte placebo-kontrollierte Studie zur Wirkung extrakorporaler Stoßwellen bei induziertem Muskelschmerz am Musculus biceps brachii".
Physiotherapeutin Lyn Rosenfeld (geb. Byl) hat in ihrer Karriere für den TVB Wuppertal (1996/97), den SC Buntekuh Lübeck (2003/04) und ansonsten bis zum Karriereende 2011 für Bayer Leverkusen gespielt. Mit den Werkselfen gewann sie den Challenge-Cup (2005) sowie zweimal den DHB-Pokal (2002, 2010), stand mehrfach auch im Finale um die Deutsche Meisterschaft.
Mit Großbritannien nahm sie 2012 an den Olympischen Spielen in London teil, sie arbeitete auch schon als Trainerin vom Drittligisten 1. FC Köln. Zweite Physiotherapeutin der DHB-Frauen ist Stefanie Schneider, eine Bundesligakarriere ist nicht bekannt.
- Anzeige -
SHEROES - Faszination Frauenhandball
SHEROES nimmt Dich mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt des Frauenhandballs - von den ersten Schritten im Heimatverein bis in die großen Arenen Europas und auf die olympische Bühne. Neben reichlich Tipps und Tricks, schildern die Stars mitreißend und authentisch ihren Weg nach ganz oben, die Schwierigkeiten und die magischen Momente, die sie geprägt haben.