Fehlercode: %{errorCode}

Vize-Weltmeisterin Xenia Smits mit Abschied aus Metz

kicker

Durch das Aus der HB Ludwigsburg war Xenia Smits im vergangenen Sommer nach Metz zurückgekehrt. Nun ist klar, ihre Rückkehr nach Lothringen war nur von kurzer Dauer. Damit bestätigen sich auch die Gerüchte kurz nach dem Gewinn der Silbermedaille bei der WM in Deutschland und den Niederlanden.

Im Sommer zieht die Rückraumspielerin dann weiter nach Dänemark und trifft mit ihrem neuen Klub Odense dann auch auf Ex-Coach Jakob Vestergaard, ihre aktuelle Mitspielerin Johanna Bundsen und auch Nationalmannschaftskollegin Viola Leuchter. Alle vier arbeiteten schon erfolgreich in Ludwigsburg zusammen.

"Zunächst einmal freue ich mich sehr auf meinen Wechsel zu Orange und bin äußerst gespannt auf die Mentalität, die ich in Odense erleben werde. Ich kenne bereits einige Spielerinnen aus dem Kader und natürlich auch den Trainer Jakob aus unserer gemeinsamen Zeit in Deutschland. Gleichzeitig bin ich sehr dankbar, dass mir diese Chance gegeben wurde, und ich werde mein Bestes geben, um dem Verein zu helfen, seine Ziele zu erreichen und die Mannschaft zu stärken", so Smits in einer Vereinsmitteilung von Odense.

"Xenia ist eine der besten Verteidigerinnen im Handball und jemand, den ich nach zwei gemeinsamen Jahren im deutschen Handball sehr gut kenne. Sie ist eine äußerst dynamische und aggressive Spielerin, die ein außergewöhnliches Verständnis für ihre eigene Positionierung und die Vorhersage der Aktionen der angreifenden Spielerin hat", sagt ihr kommender Chefcoach Jakob Vestergaard.

Der ehemalige Bundestrainer betont: "Gleichzeitig wird Xenia uns große Flexibilität verschaffen, da sie fast alle Positionen in der Offensive und Defensive abdecken kann. Obwohl sie in den letzten Jahren hauptsächlich defensiv gespielt hat, ist sie auch eine sehr geschickte Zweikampfspielerin in der Offensive, die sich sehr agil bewegt."

So reagiert Metz

"Ich habe alles sehr genossen. In meiner Situation war es nicht selbstverständlich, dass mir Türen geöffnet wurden, daher ein großes Dankeschön an alle, die dies möglich gemacht haben. Ich wünsche dem Verein und allen Beteiligten alles Gute für die Zukunft", wird Smits in einer Vereinsmitteilung von Metz zitiert.

"Als Xenia letztes Jahr zustimmte, zu Metz Handball zu kommen, kannten wir die Spielregeln. Es war eine Notlösung, die allen zu passen schien; Xenia hatte enorme Opfer gebracht, um zu uns zu kommen. Es war tatsächlich denkbar, dass sie irgendwann nicht mehr bei uns bleiben könnte. Das ist nun der Fall, und es war eine große Freude, sie wiederzusehen", sagt Emmanuel Mayonnade.

Der Coach von Metz betont: "Sie hat sich nicht verändert, oder kaum. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass ihre Ankunft hier nützlich und notwendig war, und das beweist sie weiterhin jeden Tag. Wie ich sie kenne, bin ich mir sicher, dass sie dieses Abenteuer bis zum Ende durchziehen will, bevor sie geht."

Aktuell ist Metz nach der 23:27-Niederlage in der vergangenen Woche in Brest nur noch Tabellenzweiter mit zwei Zählern Rückstand. Am 2. Mai kommt es aller Voraussicht nach zum entscheidenden Spiel in der Meisterschaft. Auch beim Coupe de France und in der EHF Champions League hat Metz noch Titelchancen.

"Wir hatten das Glück, Xenia nach der Insolvenz von HB Ludwigsburg in dieser Saison nach Metz holen zu können und ein Jahr lang von ihrem Talent zu profitieren. Wir wünschen ihr alles Gute für die Zukunft: Sie wechselt zu einem Verein, der nächstes Jahr um die Spitzenplätze in der Champions League kämpfen wird, wo sie die Mannschaft verstärken und weiterhin auf höchstem Niveau spielen wird, was sie verdient hat", sagt Metz-Präsident Thierry Weizman.