Jenny Behrend war die absolute Dauerbrennerin der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft. Als nominell einzige Rechtsaußen kam die 29-Jährige in neun Spielen auf genau sieben Stunden Spielzeit. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt der Linkshänderin nach dem sensationellen WM-Silber allerdings nicht.
Schon am kommenden Sonntag (21. Dezember, 14.30 Uhr) ist Behrend mit dem VfL Oldenburg in der Alsco Handball Bundesliga Frauen bei der TuS Metzingen in Tübingen gefordert. Der 11. Spieltag wird eigentlich erst am 03. Januar 2026 durchgeführt. Das Duell zwischen dem Siebtplatzierten und dem Tabellen-Fünften wird jedoch vorgezogen, da in der Paul-Horn-Arena vom 2. bis 6. Januar der Tübinger Fußball-Stadtpokal stattfindet.
Regulär geht es in der Alsco HBF am 27. Dezember mit dem neunten Spieltag weiter. European League und Champions League starten erst im neuen Jahr wieder. Neben Behrend hat der VfL in Marie Steffen eine weitere Silber-Gewinnerin in seinen Reihen. Die 24-jährige Kreisläuferin wurde nach der Verletzung von Jolina Huhnstock zur Hauptrunde nachnominiert, kam allerdings nur auf 15 Minuten Spielzeit.
Insgesamt stellten Metzingen und Oldenburg jeweils vier Nationalspielerinnen. VfL-Spielmacherin Laurentia Wolff beendete das Turnier mit der Schweiz auf Rang 19. Rückraumspielerin Joanna Granicka belegte mit Polen Platz 11. Für die TuS-Vertreterinnen endete das Turnier spätestens im Viertelfinale. Gabriela Bitolo schied mit Brasilien in der K.o.-Runde gegen Deutschland aus. Charlotte Cholevova landete mit Tschechien auf Rang 18. Santina Sabatnig und Klara Schlegel rangieren mit Österreich auf Platz 16.
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