Am Samstag, den 20.12.2025, bestreitet der Tabellenführer HC Leipzig nach der WM-Pause sein nächstes Spiel gegen die TG Nürtingen. Das Spitzenspiel wird jedoch nicht wie gewohnt in der Brüderhalle stattfinden, sondern im Sportcenter Markranstädt, das ungefähr 20 Minuten von der gewohnten Spielstätte entfernt liegt.
Auflagen im Fall des Aufstieges
Obwohl es nach neun Spieltagen noch ein weiter Weg bis zum Erstliga-Aufstieg der bislang ungeschlagenen Leipzigerinnen ist, müssen sich die Verantwortlichen bereits jetzt mit dem Gedanken auseinandersetzen, da für die Teilnahme an der höchsten Spielklasse in Deutschland einige Auflagen zu erfüllen sind. Darunter fällt auch eine Hallen-Kapazität von mindestens 1500 Zuschauern.
Die Brüderhalle, in der der HCL normalerweise seine Heimspiele absolviert, bietet Platz für 800 Zuschauer - also deutlich zu wenig. Die Stadt verfügt jedoch auch über eine größere Halle: die Quarterback Immobilien Arena, in der die Männer des SC DHfK ihre Bundesligaspiele bestreiten, bietet bis zu 6.000 Plätze.
Obwohl man zwar mit steigenden Zuschauerzahlen rechne - am 04.01.2026 soll die Brüderhalle gegen die Füchse Berlin erstmals ausverkauft sein -, ist diese allerdings zu groß für die Frauen.
Zusammenarbeit mit Markranstädt
Deshalb musste eine Zwischenlösung her: Das Sportcenter Markranstädt wird am Samstag mit 1200 Zuschauern ausverkauft sein. Für die erste Liga könnte die Kapazität allerdings auf 1500 Zuschauer erweitert werden. Der SC Markranstädt übernimmt als Heimverein das Catering beim Spiel, im Gegenzug spendet der HCL einen Teil der Einnahmen an den Nachwuchs der "Piranhas".
Die Verantwortlichen des Vereins sind überzeugt davon, dass HCL-Fans die kleine Hürde nehmen werden, um ihr Team weiterhin beim Traum von der ersten Liga zu unterstützen. Der Lizenzantrag soll Ende Februar folgen.
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