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Warum Deutschland auf eine Mini-EM-Vorbereitung setzt

kicker

Beispielsweise die Schweiz als auch Schweden starten schon am 2. Januar in die finale Phase auf die Vorbereitung für die Handball-EM. Deutschland hingegen wird seine Mannschaft erst am 4. Januar zusammenziehen. "Es ist eine bewusste Entscheidung, auch ein Erfahrungswert aus dem letzten Jahr. Wir wollten den Spielern eine maximale Pause ermöglichen", sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton.» Galerie: Deutschlands Kader für die Europameisterschaft

Im Vorfeld auf die WM vor knapp einem Jahr hatte sich das DHB-Team am 3. Januar getroffen, auch damals hatte man zwei Testspiele wie in diesem Jahr. War es letztes Jahr noch Brasilien, so misst man sich nun mit Vizeweltmeister Kroatien. "Wir können mit breiter Brust in die Vorbereitung gehen. In Zagreb gegen Kroatien startet unser Turnier eigentlich, das wird ähnlich sein wie ein Spiel in Dänemark gegen Dänemark", sagt Chatton.» Ohne Kastening und Freihöfer: Gislason nominiert seinen EM-Kader

"Wir wollten auf mehr Frische setzen, damit alle noch durchatmen können. Teilweise haben sie noch vier Spiele bis zum 27. Dezember. Wir haben es dann sehr knackig ab dem 4. Januar", sagt Chatton auch mit Blick auf die anstehenden Partien im DHB-Pokal an diesem Donnerstag sowie den Nachholspielen am 23. Dezember von Kiel, Magdeburg und Berlin.

Maximale Frische für schwere Vorrunde

Dabei denken die DHB-Verantwortlichen natürlich auch schon an die außergewöhnlich schwere Vorrundengruppe, wo die Nationalspieler topfit in die Partien starten sollen.

"Wir haben eine extrem schwierige Gruppe und eine extrem schwierige Hauptrunde. Wir dürfen in der Gruppe gegen Österreich, Serbien und Spanien keinen Punkt liegen lassen. Denn danach kommen wohl Dänemark, Frankreich und Portugal. Das kann schwierig werden. Eine zweite Niederlage könnte das Halbfinalaus bedeuten", sagte Alfred Gislason mit Blick auf den Spielplan.

Auch Chatton betonte: "Natürlich denkt man schon über die Hauptrunde nach. Die Vorrunde ist schon sehr knackig. Das ist auch für eine EM alles andere als ein Selbstläufer." Der Nationalmannschaftsmanager rief die "Mission kein schlechter Tag" aus, "denn jeder Tag, an dem wir uns einen Black-out erlauben, kann das Aus bedeuten." Für Chatton ist klar: "Wir gehen ambitioniert mit den Jungs um, aber bei der Gruppenkonstellation kann man gut spielen und erreicht trotzdem nicht das Ziel."