"Es war das erwartet schwierige Spiel zum Auftakt der Europameisterschaft", resümierte Lukas Zerbe nach dem 30:27-Auftaktsieg der Deutschen gegen Österreich. Obwohl es kurz vor Schluss nochmal knapp wurde, dominierten die Schützlinge von Bundestrainer Alfred Gislason ihre Gegenüber weitestgehend.
Der Rechtsaußen lobte vor allem die stabile Defensive der DHB-Auswahl. "Wir haben wirklich über 60 Minuten eigentlich überragend verteidigt." Lediglich in einer kurzen Schwächephase gegen Ende der zweiten Halbzeit hätten die Deutschen die Lücken nicht mehr so ganz geschlossen bekommen, was dafür sorgte, dass sich ihre Gegenüber beim 26:24 in der 56. Minute noch mal etwas angenähert hatten.
"Hinten raus doch zu spannend"
Hinzu kam, dass die Deutschen in der Offensive einige Bälle liegen ließen. Das weiß auch Zerbe. "Was uns so ein bisschen das Genick gebrochen hat, so dass wir uns nicht schon früher absetzen konnten, waren die freien Chancen, die wir vorne nicht gemacht haben. Da machen wir es einfach hinten raus doch zu spannend."
Auch er kennt die Herausforderung, vor die Iker Romero die deutsche Abwehrreihe mit dem viel diskutierten siebten Feldspieler gestellt hat: "Es ist wirklich schwer zu verteidigen", so der flinke Flügelspieler.
Am Samstagabend heißt der nächste DHB-Gegner nun Serbien. Das Team um die beiden amtierenden deutschen Meister Milosavljev und Marsenic unterlag in ihrem ersten EM-Spiel gegen Spanien, auch weil der Füchse-Keeper noch nicht sein volles Potenzial abrufen konnte. Laut Zerbe wird es in dem Duell auf Folgendes ankommen: " Wir müssen unser Tempospiel noch etwas aufziehen - das kam heute nicht ganz so zum Tragen. Und unsere freien Chancen einfach reinmachen."
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