Mit der Silbermedaille bei der Heim-WM haben Deutschlands Handballerinnen eine Prämie von 300.000 Euro erspielt. Nachdem der DHB die Tagegelder zwischen Männern und Frauen angeglichen hatte, hätte es immer noch einen kleinen Unterschied bei den Erfolgsprämien gegeben. Die Männer hätten bei Silber 350.000 Euro kassiert, gingen mit dem Aus im Viertelfinale nur mit 60.000 Euro aus dem Turnier.
Diesen Unterschied gleicht die DKB Bank nun aus und würdigt damit die besonderen Leistungen des Teams. "Was für eine Weltmeisterschaft. Den Finaltag in Rotterdam mitzuerleben und euren kämpferischen Auftritt zu sehen, war beeindruckend - voller Herz, Teamgeist und großer Leistung", so Dr. Sven Deglow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kreditbank AG.
"Leistung soll sich lohnen"
"Bei der DKB gilt: Leistung soll sich lohnen. Deshalb sagen wir Danke - unsere Unterstützung geht über das Spielfeld hinaus. Ihr habt es euch verdient: herzlichen Glückwunsch!", so Deglow weiter. Das Unternehmen betont: "Mit dieser Geste unterstreicht die DKB ihr Engagement für den Frauenhandball und setzt ein Zeichen für Wertschätzung, Zusammenhalt und nachhaltige Förderung des Sports."
"Generell treten wir nicht an, um einen finanziellen Bonus zu ergattern. Aber natürlich ist das ein Zeichen der Wertschätzung und eine Honorierung unserer Leistung. Grundsätzlich geht das in die richtige Richtung, auch wenn wir noch nicht ganz bei Equal Pay sind", sagte Nationalspielerin Emily Vogel schon vor dem Turnier. Mit der Zahlung durch die DKB ist dies nun ausgeglichen worden.
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