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Auf dem Weg zum Super Bowl: Alle Matchups der Divisional Round im Überblick

kicker

In Denver, Seattle, Foxborough und Chicago treffen dominante Defenses auf Quarterbacks in MVP-Form, alte Playoff-Wunden auf Revanche-Gelüste und traditionsreiche Heimfestungen auf gefährliche Road-Warriors. Jede Partie erzählt an diesem Wochenende ihre eigene Geschichte - und für alle Beteiligten gilt: Ein Sieg hält den Titeltraum am Leben, während eine Niederlage die Saison mit sofortiger Wirkung beendet.

Broncos vs. Bills: First Seed gegen Allen-Magie

Die Broncos gehen als First Seed der AFC und mit einer dominanten Defense ins Heimspiel gegen die Bills - gleichzeitig ist es der Versuch, die 31:7-Klatsche aus der letztjährigen Wild Card Round in Buffalo vergessen zu machen. Denver lebt von einer Unit, die nach Yards die zweitbeste und nach Punkten die drittbeste Defense der Liga stellt, die NFL in Sacks anführt und mit Nick Bonito sowie Pat Surtain II zwei echte Difference Maker hat.

Auf der anderen Seite steht einmal mehr Josh Allen im Mittelpunkt, der nach dem Auswärtssieg in Jacksonville wieder gezeigt hat, dass er Spiele im Alleingang drehen kann - durch verlängerte Plays, Scrambles und Würfe aus unmöglichen Winkeln. Die Aufgabe für Denver ist klar: Allen in der Pocket halten, diszipliniert rushen und seine Magie so lange wie möglich eindämmen, während Bo Nix die im Vergleich schwächere Bills-Defense genug stresst, um den Heimvorteil des Mile High auszunutzen.

Detaillierte Preview Denver Broncos - Buffalo Bills

Seahawks vs. 49ers: 'Dark Side' gegen dezimiertes San Francisco

Seattle und San Francisco treffen bereits zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander, nachdem beide Regular-Season-Duelle defensiv geprägt waren und jeweils das Auswärtsteam gewann. Die Seahawks kommen ausgeruht aus der Bye Week und haben sich mit dem Sieg in Week 18 in San Francisco sowohl die NFC-West-Krone als auch den Top Seed der NFC gesichert.

Ihre Story: eine Defense auf historisch hohem Niveau, die weniger Punkte zulässt als jedes andere Team, Brock Purdy unter Druck setzen und das Laufspiel um Christian McCaffrey früh an der Line ersticken soll - angeführt von einer Front mit hoher Pressure-Rate und einer Secondary, die an Legion-of-Boom-Zeiten erinnert.

Die 49ers reisen dagegen mit einem gefüllten Lazarett an: Schlüsselspieler wie Nick Bosa, Fred Warner, Brandon Aiyuk und vor allem George Kittle sind verletzt und auch die Offensive Line war über Wochen angeschlagen - einzig Left Tackle Trent Williams gibt der Protection Stabilität. Brock Purdy hat gegen die Eagles trotz dieser Ausfälle (und zwei Interceptions) zwar am Ende gewonnen, braucht in Seattle aber erneut eine Offensive Line, die ihm ausreichend Zeit verschafft, um gegen die "Dark Side"-Defense überhaupt längere Drives auf den Rasen zu bringen.

Detaillierte Preview Seattle Seahawks - San Francisco 49ers

Patriots vs. Texans: Heim-Macht gegen Momentum

In Foxborough prallt eine der größten Playoff-Festungen der Liga auf das formstärkste Team der AFC: Die Patriots mit ihrer beeindruckenden Heimbilanz und Divisional-Dominanz empfangen ein Texans-Team, das eine lange Siegesserie samt erstem Road-Playoff-Erfolg der Franchise-Geschichte im Rücken hat. Für Drake Maye schließt sich ein Kreis: Sein erster NFL-Start war eine deutliche Pleite gegen Houston - jetzt wartet dieselbe, noch gereiftere Texans-Defense mit einer ganzen Palette an tückischen Coverage- und Blitz-Paketen.

New Englands Plan: Maye über klare Reads, Play Action, Quick Game sowie die Achse Stefon Diggs/Hunter Henry früh ins Spiel bringen, die angeschlagene O-Line mit Run Game und Screens entlasten - und gleichzeitig C.J. Stroud zu einem deutlich saubereren Auftritt zu zwingen, als er ihn zuletzt gegen Pittsburgh hatte. Weil Houston in Spielen mit mindestens 20 eigenen Punkten seit Monaten nahezu automatisch gewinnt, läuft vieles auf das klassische Playoff-Bild hinaus: Schafft es die Patriots-Defense, die Texans unter dieser Marke zu halten, oder erzwingen Stroud und Co. ein Scoring-Tempo, in dem auch Maye fehlerfrei liefern muss?

Detaillierte Preview New England Patriots - Houston Texans

Bears vs. Rams: Windy City, Wetterchaos und Comeback-Könige

Die Rams reisen als leichter Favorit nach Chicago, bringen mit Matthew Stafford, Puka Nacua, Davante Adams und Kyren Williams eine der explosivsten Offenses der Liga mit - müssen sich im offenen Soldier Field aber erneut schwierigen Bedingungen stellen. Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, Schneerisiko und starker Wind wecken Erinnerungen an vergangene Outdoor-Struggles von Stafford, dessen Bilanz bei Kälte und Niederschlag zwar solide Touchdown-Zahlen, aber eine lange Serie von Niederlagen aufweist.

Die Bears wiederum kommen mit frischem Selbstvertrauen aus ihrem wilden Comeback-Sieg gegen die Packers, leben von Quarterback Caleb Williams und einem Playmaker-Arsenal um DJ Moore, Rome Odunze, Luther Burden, Colston Loveland sowie einem variablen Run Game. Head Coach Ben Johnson hat mehrfach bewiesen, Spiele in-game taktisch drehen zu können - gerade nach Rückständen. Für L.A. wird es deshalb entscheidend sein, defensiv konstant Druck aufzubauen und Williams gar nicht erst in seine Comeback-Comfort-Zone kommen zu lassen, während die Offense um Stafford trotz Kälte und Wind effizient bleiben und die eigene Stärke im Passspiel ausspielen muss.

Detaillierte Preview Chicago Bears - L.A. Rams

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