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Bills setzen auf Kontinuität: Brady wird neuer Head Coach in Buffalo

kicker

Die Buffalo Bills haben laut übereinstimmenden Medienberichten ihre wichtigste Personalentscheidung dieser Offseason getroffen. Offensive Coordinator Joe Brady wird neuer Head Coach des Franchises. Die Parteien haben sich laut mehreren Quellen auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt. Nach zahlreichen Gesprächen mit externen Kandidaten bleiben die Bills bewusst inhouse - und übergeben die sportliche Gesamtverantwortung an den Mann, der in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu beigetragen hat, Josh Allen zum MVP zu formen.

Der logische Schritt

Brady ist seit 2022 Teil der Bills-Organisation. Zunächst als Quarterbacks Coach von Josh Allen, später als Offensive Coordinator. Nun folgt der nächste Schritt auf der Karriereleiter. Für Buffalo ist das mehr als eine Beförderung - es ist ein klares Bekenntnis zur eigenen Offensiv-Identität. Vor allem aber wollten die Bills eines: Kontinuität in der Zusammenarbeit mit ihrem Quarterback auf der wichtigsten Position im Football.

Joe Brady gilt ligaweit seit Jahren als Head-Coach-Kandidat. Mit gerade einmal 36 Jahren bekommt er nun seine Chance, ein NFL-Team als Cheftrainer anzuführen.

Die Josh-Allen-Verbindung als Kern

Der vielleicht wichtigste Faktor dieser Entscheidung heißt Josh Allen. Brady arbeitete eng mit ihm zusammen und kennt dessen Stärken, Schwächen und Entwicklungsschritte. Für Buffalo bedeutet das: kein Reset, kein neues System, kein Lernjahr. Allen bekommt einen Head Coach, der seine Sprache spricht - und dessen Offensive bereits funktioniert hat.

Brady steht nicht nur wegen seiner Arbeit in Buffalo hoch im Kurs. Bereits vor seinem NFL-Durchbruch machte er sich einen Namen als zentraler Architekt der legendären LSU-Offense, die Joe Burrow zu einer der dominantesten College-Saisons der Geschichte führte. Diese Kombination aus College-Innovation und NFL-Erfahrung macht ihn für viele Teams so interessant - und erklärt, warum Buffalo ihn unbedingt behalten will.

Mit Bradys Beförderung nimmt der Head-Coach-Markt weiter Form an. Während Buffalo seine Position besetzt hat, bleiben andere Jobs offen - darunter bei den Cleveland Browns, den Arizona Cardinals und den Las Vegas Raiders. Umso bemerkenswerter ist der Bills-Ansatz: Während viele Teams auf externe Umbrüche setzen, glaubt Buffalo an Entwicklung von innen.

Fazit

Die Entscheidung für Joe Brady ist ein klares Statement der Buffalo Bills. Sie setzen auf Kontinuität statt Experiment, auf Offensive statt Reset und auf die Verbindung zwischen Head Coach und Franchise Quarterback. Mit 36 Jahren übernimmt Brady einen der anspruchsvollsten Jobs der Liga - aber auch einen der attraktivsten.

Für Buffalo beginnt damit eine neue Phase, die sich bewusst vertraut anfühlt. Ob sie erfolgreicher wird als zuvor, wird sich zeigen. Klar ist jedoch: Die Bills glauben, dass ihr Weg zum Super Bowl weiterhin über die Zusammenarbeit von Josh Allen und Joe Brady führt.

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