Alle 32 Teams in der NFL haben bislang ihre Erstrunden-Picks behalten. Das ist eine absolute Seltenheit, die es letztmals 1993 gab. Doch selbst wenn das so bleibt und auch bis zum NFL Draft am 26. April keine Trades stattfinden, ist ein Deal in der Draft-Nacht nahezu unvermeidlich.
DAZN News analysiert drei potenzielle Trades, die den Draft komplett auf den Kopf stellen könnten.
Nahezu jeder NFL-Draft-Experte prognostiziert, dass die Tennessee Titans mit dem ersten Pick den Top-Quarterback Cam Ward auswählen werden. Sollten die Titans auf Ward verzichten, wäre das ein Schock für die gesamte NFL. Die Browns hingegen, die an zweiter Stelle wählen, wären der einzige Trade-Partner, der den Titans die sichere Chance gibt, stattdessen Shedeur Sanders auszuwählen, den zweitbesten Quarterback der Draft-Klasse 2025.
Titans-Head-Coach Brian Callahan schien von Ward begeistert zu sein. Er lobte dessen Fokus und Entschlossenheit nach einem beeindruckenden Pro Day Workout. Allerdings schwärmte Callahan auch von Sanders und hob seine Widerstandsfähigkeit sowie seine Fähigkeit hervor, aus der Pocket zu entkommen.
Ein solcher Trade ist zwar unwahrscheinlich, aber die Titans könnten enorm von zusätzlichen Draft-Picks profitieren, sollten die Browns tatsächlich Interesse am First Overall Pick haben, da sie gerade eines der schwächsten Teams der Liga neu aufbauen.
Die Patriots waren in der Free Agency aktiv, konnten jedoch bislang keinen echten Unterschiedsspieler auf der Wide-Receiver-Position verpflichten. Mit dem vierten Pick im Draft Travis Hunter auszuwählen, würde dieses Problem zweifellos lösen - vorausgesetzt, sie setzen den Two-Way-Spieler dann auch als Wide Receiver, und nicht als Cornerback ein.
Eine andere Option wäre es, ihr verbleibendes Cap Space zu nutzen, um Wide Receiver Brandon Aiyuk von den San Francisco 49ers zu verpflichten. Seit Monaten gibt es Gerüchte über einen Aiyuk-Trade, und 49ers-GM John Lynch hat diese Spekulationen beim NFL Combine nicht wirklich dementiert.
Ein Trade für Aiyuk würde nicht unbedingt bedeuten, dass die Patriots auf Hunter verzichten. Vizepräsident Eliot Wolf betonte, dass New England den besten verfügbaren Spieler nehmen werde. Es sollte aber auch nicht übersehen werden, dass Wolfs Aussage auch bedeuten könnte, dass die Patriots bereit wären, nach unten zu traden, um dort den besten verfügbaren Offensive Tackle auszuwählen.
Die Raiders haben ihr größtes Offseason-Problem bereits gelöst, indem sie Quarterback-Veteran Geno Smith von den Seattle Seahawks verpflichteten. Allerdings ist Smith mit 34 Jahren keine langfristige Lösung, und das neue Management der Raiders könnte sich dazu entschließen, mit dem sechsten Pick seinen zukünftigen Nachfolger zu draften und zu entwickeln.
Ein Aufstieg vom sechsten Pick nach oben, um Sanders zu bekommen, könnte sich jedoch als schwierig erweisen, da sowohl die Cleveland Browns (2. Pick) als auch die New York Giants (3. Pick) ebenfalls auf der Suche nach einem Franchise-Quarterback sind. Allerdings könnten die Giants eher bereit sein, in diesem Draft keinen Quarterback zu wählen, nachdem sie Jameis Winston für zwei Jahre und 8 Millionen Dollar verpflichtet haben.
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