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"Diese Kombination ist MVP-würdig": Esume kürt seinen Spieler der Saison

kicker

Für Football-Experte Patrick Esume ist die Entscheidung jedoch klar. In seiner Analyse stellt er nicht den Divisionstitel, sondern Konstanz, Effizienz und Wirkung auf das eigene Team in den Mittelpunkt - und kommt zu einem MVP, der für viele nicht der naheliegendste Name ist.

Eine herausragende Leistung

Patrick Esume macht keinen Hehl aus seiner Wahl. Für ihn führt in dieser Saison kein Weg an Matthew Stafford vorbei. "Für mich ist der MVP in dieser Saison Matthew Stafford", sagt Esume. "Er spielt die wichtigste Position im Football, und was er über die gesamte Saison hinweg geleistet hat, war außergewöhnlich konstant."

Dass Stafford seine Division nicht gewinnen konnte, spielt für Esume eine untergeordnete Rolle. "Natürlich kann man argumentieren, dass er seine Division nicht gewonnen hat", erklärt er, "aber wenn man sich seine individuellen Leistungen anschaut, ist das für mich nicht entscheidend."

Konstanz, Effizienz und Kontrolle

Besonders beeindruckt zeigt sich Esume von der Beständigkeit, mit der Stafford Woche für Woche ablieferte. "Abgesehen von ein oder zwei schwächeren Spielen - unter anderem mit drei Interceptions - hat er Woche für Woche auf sehr hohem Niveau performt", so Esume.

Die Zahlen der Regular Season untermauern diese Einschätzung. "Sein Quarterback-Rating lag in den meisten Spielen deutlich über 110 oder sogar 120", betont er. "Dazu kommen rund 4700 Yards, 46 Touchdowns bei nur acht Interceptions."

Für Esume ergibt sich daraus ein klares Gesamtbild: "Diese Kombination aus Volumen, Effizienz und Konstanz ist aus meiner Sicht MVP-würdig."

Alternative Kandidaten - und eine klare Entscheidung

Ganz ohne Alternativen kommt auch Esumes Analyse nicht aus. Besonders ein junger Quarterback hat Eindruck hinterlassen. "Natürlich kann man auch über Drake Maye sprechen, der in seinem zweiten Jahr eine unglaubliche Entwicklung genommen hat. Das ist eine echte Erfolgsstory", sagt Esume.

Am Ende bleibt seine Entscheidung jedoch eindeutig. "Wenn ich mich entscheiden muss, ist Stafford für mich der Spieler, der den größten Einfluss auf sein Team hatte."

Enttäuschende Teams mit unterschiedlichen Ursachen

Neben der MVP-Frage blickt Esume auch kritisch auf Teams, die hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. "Die Kansas City Chiefs haben mich klar enttäuscht, ebenso die Dallas Cowboys", sagt er offen.

Bei anderen Mannschaften sieht er erklärende Faktoren. "Bei Baltimore muss man berücksichtigen, dass der Quarterback lange gefehlt hat - da gerät man schnell in eine Abwärtsspirale."

Die Lions als größte Enttäuschung

Besonders deutlich wird Esume beim Blick auf die Detroit Lions. "Sehr enttäuscht haben mich auch die Lions", sagt er. "Sie hatten eigentlich alles, was man braucht, um den nächsten Schritt zu machen."

Für ihn liegt der Schlüssel im Trainerstab. "Man sieht sehr deutlich, welchen Einfluss der Verlust von Koordinatoren hat. Zwei Abgänge auf dieser Ebene können ein Team massiv zurückwerfen", erklärt Esume - und zieht daraus eine grundsätzliche Erkenntnis: "Das unterstreicht, wie wichtig Assistenztrainer in der NFL sind."

Dass es keine entscheidende Verletzung auf der Quarterback-Position gab, macht den Rückschritt aus seiner Sicht umso gravierender. "Trotzdem ist die Qualität spürbar abgefallen. Für mich ist das ein klarer Rückschritt und damit eine der größten Enttäuschungen der Saison."

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