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Diese Spieler können Defensive Rookie of the Year werden

kicker

Die Stars des letzten Drafts haben zwar schon im College bewiesen, dass sie gute Footballspieler sind, aber in der NFL zu überzeugen ist nochmal etwas anderes. Jedes Jahr kommen neue junge Talente in die Liga und versuchen, sofort mit den Besten der Besten zu konkurrieren. Einigen gelingt das sogar so gut, dass sie als Defensive Rookie of the Year nominiert werden.

Carson Schwesinger

Schwesinger wurde von den Cleveland Browns an erster Stelle der zweiten Runde im letzten Draft ausgewählt. Als klassischer Off-Ball-Linebacker hätte Schwesinger eigentlich nicht so gute Karten im Rennen um den DROY, weil er weder viele Interceptions (wie Defensive Backs) noch viele Sacks (wie Pass-Rusher) verzeichnen konnte. Dennoch ist er einer der Favoriten auf den Award, denn sein Impact auf die Defense der Browns war kaum zu übersehen.

Schnell war der junge Schwesinger Dreh- und Angelpunkt der Browns-Defense und verzeichnete mit 156 Tackles die sechsmeisten der gesamten Liga. Mit elf Tackles for Loss liegt er außerdem auf Platz 27 aller NFL-Spieler. Diese Statistiken unterstreichen den Eye-Test. Denn Schwesinger war für die Browns-Defense überall auf dem Platz unterwegs und vereitelte Spielzug um Spielzug der gegnerischen Offense. Auch in der Passverteidigung zeigte er sein Können mit zwei Interceptions (Platz 3 aller Rookies) und drei Pass Deflections.

James Pearce Jr.

Pearce Jr. war ein später First-Round-Pick der Atlanta Falcons. Die Falcons waren so überzeugt von dem 22-Jährigen, dass sie einen Trade mit den Los Angeles Rams eingingen, um erneut in der ersten Runde an der Reihe zu sein. Mit dem 26. Pick des Drafts sicherten sich die Falcons die Dienste des Pass Rushers. Diese hohe Investition schien sich zu Beginn der Saison zunächst kaum zu lohnen. Nach acht Spielen hatte Pearce nur einen halben Sack und konnte kaum glänzen. Doch dann legte der Edge Rusher einen Schalter um, der für die Tennessee Volunteers im College gespielt hatte.

Zum Ende der Saison drehte Pearce richtig auf und krönte seine Saison mit zwei Sacks im letzten Spiel gegen die Saints. Pearce Jr. kam am Ende auf 26 Tackles, 10,5 Sacks, einen Forced Fumble, eine Fumble Recovery und fünf Pass Deflections. Das sind gute Statistiken für einen Rookie. Dennoch sein Impact war nie vergleichbar mit dem von Schwesinger. Pearce Jr. stand nur bei etwas über 50 Prozent der Defensivaktionen für die Falcons auf dem Feld. Schwesinger dagegen war mit 95 Prozent fast immer für seine Defense auf dem Platz.

Abdul Carter

Carter galt vor dem Draft als einer der spannendsten Spieler der Draft Class. Der 22-Jährige wurde deshalb von den Giants mit dem dritten Pick des Drafts ausgewählt, obwohl die Giants mit dem ehemaligen First-Round-Pick Kayvon Thibedeaux und Star-Pass-Rusher Brian Burns bereits zwei gute Spieler auf Carters Position hatten. Dennoch entschieden sich die Giants für Carter und hatten mit ihm, den beiden Edge Rushern Burns und Thibodeaux und Star-Defensive-Tackle Dexter Lawrence eine der gefürchtetsten D-Lines der gesamten Liga.

Doch Carter konnte statistisch kaum überzeugen. Er lieferte zwar immer wieder gute Pass Rushes ab, kam aber immer etwas zu spät. Dazu kamen einige Disziplinarmaßnahmen, denen er sich beugen musste. So blieb er mehrmals in der Saison ein Quarter auf der Bank, weil er Team-Meetings verschlafen hatte. Nachdem die Giants Defensive Coordinator Shane Bowen entlassen hatten, wurde Carter jedoch besser und konnte auch statistisch abliefern.

In vier der letzten fünf Spiele konnte Carter mindestens einen halben Sack verbuchen und kam schlussendlich auf 43 Tackles, vier Sacks, zwei Forced Fumbles und zwei Fumble Recoveries. Carter hatte zudem 34 Quarterback Pressures, die meisten aller Rookies.

Nick Emmanwori

Emmanwori zeigte schon beim NFL Combine seine außergewöhnliche Athletik. Der Defensive Back von den South Carolina Gamecocks wurde im Draft in der zweiten Runde als 35. Spieler von den Seattle Seahawks ausgewählt. Emmanworis Karriere begann allerdings mit einem Paukenschlag. Im ersten Defense-Drive der Saison verletzte sich der junge Cornerback am Knöchel. Doch nach seiner Rückkehr in Woche 5 drehte er in der Seahawks-Defense richtig auf und wurde im Spiel gegen die Cardinals zum NFL Rookie of the Week gekürt.

Emmanwori beeindruckte mit seiner Vielseitigkeit und seinem physischen Talent. Er spielte auf vielen verschiedenen Positionen in der Seahawks-Secondary und setzte sogar einige Male den Quarterback unter Druck. Mit 81 Tackles, 2,5 Sacks, elf Pass Deflections und einer Interception trug er maßgeblich zum Erfolg der Seahawks-Defense bei und steht nun das erste Mal in einem Super Bowl.

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