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Nach Playoff-Aus: Notre Dame mit klarer Reaktion

kicker

Nachdem Notre Dame im vergangenen Jahr nur knapp die nationale Meisterschaft verpasst hat, müssen die Fighting Irish in dieser Saison die Playoffs als Zuschauer verfolgen.

Das Komitee verkündete am Sonntag, dass Notre Dame überraschenderweise nicht Teil der zwölf Teams ist, die um den Titel spielen werden. Stattdessen rutschten die Miami Hurricanes an ihnen vorbei, obwohl sie ebenfalls kein Spiel absolviert haben.

Notre Dame will kein Bowl Game spielen

Das sorgte bei dem Team für wenig Verständnis. Sportdirektor Pete Bevacqua erklärte gegenüber ESPN, dass die Universität schockiert und ungläubig diesen Entschluss aufgenommen hat. Laut eigener Aussage fühlte es sich so an, als würde einem der Boden unter den Füßen weggezogen werden.

Das ist durchaus nachvollziehbar, denn Notre Dame war in allen Rankings des Komitees immer in den Top Ten vertreten gewesen. Vergangene Woche stand man noch auf Platz zehn und hatte daher ein gutes Gefühl, den Sprung in die Playoffs zu schaffen. Nun meinte Bevacqua, dass die Rankings vor dem finalen nur "eine Farce und komplette Zeitverschwendung" seien.

Der Frust bei Notre Dame ist derart groß, dass die Uni zu einem ungewöhnlichen Schritt gegriffen hat. "Wir haben als Team beschlossen, uns nach der Saison 2025 nicht für ein Bowl Game zu bewerben", teilte sie in einem Statement mit. "Wir bedanken uns für die Unterstützung unserer Familien und Fans und hoffen, dass wir 2026 die zwölfte nationale Meisterschaft nach South Bend holen können." Damit bestreitet die Mannschaft erstmals seit 2016 kein Bowl-Spiel.

CFP-Komitee verteidigt Notre-Dame-Entscheidung

Derweil verteidigt das Komitee seine Entscheidung. Ursächlich war dafür laut dem Chef die Niederlage von BYU, die als Nummer acht nach der Pleite gegen Texas Tech aus den Playoffs genommen wurden.

"Als wir Miami vor BYU platziert hatten, hatten wir endlich den direkten Vergleich, auf den alle gewartet hatten", erklärte Hunter Yurachek bei ESPN. "Wenn man sich diese beiden Teams anschaut, liegen sie bezüglich der Stärke ihres Spielplans, den gemeinsamen Gegner und die Ergebnisse gegen gemeinsame Gegner fast auf Augenhöhe."

Daher zogen seine Kollegen und er letztlich den direkten Vergleich heran. Zu Saisonbeginn hatten die Hurricanes mit 27:24 gegen die Fighting Irish gewonnen - ein Spiel, das sich das Komitee laut Yurachek im Vorfeld nochmals angeschaut habe. Daher entschieden sie sich letztlich für Miami und gegen Notre Dame.

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