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Showdown um First Seed: 49ers bangen um McCaffrey und Williams

kicker

Die San Francisco 49ers sind in die Vorbereitung auf das entscheidende Duell gegen die Seattle Seahawks mit mehreren prominenten Ausfällen im Training gestartet. Sowohl Left Tackle Trent Williams als auch Running Back Christian McCaffrey nahmen am Dienstag nicht an der Einheit teil. Das Spiel am Samstag entscheidet über den No.-1-Seed in der NFC und kommt für beide Teams in einer verkürzten Trainingswoche.

McCaffrey mit Rückensteife, Williams wackelt ernsthaft

Bei McCaffrey handelt es sich laut Head Coach Kyle Shanahan um Rückensteifheit. Der Star Running Back selbst gab Entwarnung und bezeichnete das Problem als "nicht ernst". Shanahan erklärte jedoch, dass McCaffrey bereits seit dem Spiel gegen die Tennessee Titans Mitte Dezember immer wieder mit dem Rücken zu kämpfen habe. Dass er zum Wochenstart pausierte, sei vor allem eine Vorsichtsmaßnahme nach dem Sunday-Night-Spiel gegen die Chicago Bears gewesen.

Deutlich kritischer ist die Lage bei Williams. Der All Pro Tackle zog sich bereits im ersten Play des Sieges gegen die Bears eine Hamstring-Verletzung zu. Shanahan ließ offen, ob und wie lange Williams ausfallen könnte. Eine Rückkehr gegen Seattle sei nicht ausgeschlossen, auf einer Short Week jedoch schwierig umzusetzen. Sein Fehlen würde vor allem im Passschutz gegen eine physische Seahawks-Front schwer wiegen. Positive Signale gibt es bei George Kittle, der nach einer Sprunggelenksverletzung erstmals wieder limitiert trainierte. Eine Einsatzgarantie wollte Shanahan dennoch nicht geben und verwies auf die geringe Intensität der Einheit. Ebenfalls angeschlagen sind unter anderem Ricky Pearsall, Upton Stout und Yetur Gross-Matos, während Kyle Juszczyk und Keion White komplett pausierten.

Für Shanahan bleibt wenig Spielraum. Das Spiel wurde erneut auf Samstag angesetzt, was die Regenerationszeit verkürzt. "Man ärgert sich kurz, dann akzeptiert man es", sagte der Coach. "Danach geht es nur noch darum, die Spieler so gut wie möglich durch diese Woche zu bringen."

Seattle kennt sein Schicksal

Auch aus Sicht der Seahawks ist die Ausgangslage klar. Durch die überraschende Niederlage der Los Angeles Rams gegen die Atlanta Falcons steht fest: Seattle kann in Week 18 nicht schlechter als auf Seed fünf landen. Eine Niederlage in Santa Clara wäre zwar schmerzhaft, hätte aber zumindest zur Folge, dass man als Top-Wildcard nicht bei den Eagles oder Bears antreten müsste, sondern - gemessen am Record - auf die vermeintlich leichteren Gegner Carolina Panthers oder Tampa Bay Buccaneers treffen würde.

Mit einem Sieg - oder sogar einem Unentschieden - würde Seattle jedoch den ganz großen Coup landen und sich selbst den No.-1-Seed der NFC sichern. Der Weg zum Super Bowl würde dann über das eigene Lumen Field führen. Kurz gesagt: Die Seahawks haben nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen. Für San Francisco ist die Rechnung ähnlich, aber riskanter. Ein Sieg bedeutet ebenfalls Platz eins, eine Niederlage könnte - abhängig vom Ausgang von Rams gegen Cardinals - sogar den Abrutsch auf Seed sechs bedeuten.

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