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Sirianni verteidigt Brown trotz hitzigem Wortwechsel und zahlreicher Drops

kicker

Im Zentrum der Aufarbeitung stand weniger ein einzelner Spielzug als vielmehr der Umgang mit Verantwortung. Drops, Frust, ein lautstarker Wortwechsel - und ein Head Coach, der sich demonstrativ vor seinen Star-Receiver stellte. Die Stimmen nach dem Spiel zeichneten das Bild eines Teams, das an seinen eigenen Ansprüchen gescheitert ist, ohne seine Identität zu verlieren.

Head Coach Nick Sirianni machte unmittelbar nach dem Spiel klar, dass er A.J. Brown nicht an den zwei Drops festmachen wird, die das Spiel prägten. "Er hat die besten Hände, die ich je gesehen habe", sagte Sirianni. "Wenn du so viele Targets bekommst wie er, passieren auch Drops. Ich weiß, dass er sich selbst dafür zerreißen wird."

Der Wind habe die Flugbahn des Balls beeinflusst, ergänzte Sirianni und ordnete Browns Leistung im Kontext seiner Rolle ein. Brown kam auf drei Catches für 25 Yards bei sieben Targets. Einer der Drops fiel besonders ins Gewicht: bei 3rd&5 gut zwei Minuten vor Schluss, als Philadelphia mit vier Punkten zurücklag. Jalen Hurts hielt den Drive zwar mit einem Fourth-Down-Pass auf Dallas Goedert am Leben, doch an der 21-Yard-Linie der 49ers stockte der Angriff - das Ende der Saison.

Seitenlinie unter Strom: Emotionen statt Eskalation

Kurz vor der Halbzeit kam es zu einer hitzigen Szene. Brown und Left Tackle Jordan Mailata verließen das Feld nach einem Third-Down-Incompletion zu spät, während die Special Teams bereits zum Punt bereitstanden. Sirianni sprintete die Seitenlinie entlang, um die Spieler vom Feld zu schicken. Brown reagierte verärgert, beide standen sich kurzzeitig gegenüber, ehe Sicherheitschef Dom DiSandro deeskalierend eingriff.

Sirianni spielte den Vorfall herunter. "Er weiß, wie ich über ihn denke. Wir haben eine besondere Beziehung", sagte der Coach. "Wir haben zusammen gelacht, geweint und uns angeschrien. Ich wollte ihn vom Feld bekommen - so etwas passiert im Football. Aber ich liebe ihn." Mailata sprang Brown öffentlich zur Seite und deutete die Szene als Ausdruck von Führungsanspruch. "Ich liebe diese Leidenschaft, dieses Feuer", sagte er. "Er gibt jede Woche alles für uns. Er hatte Verletzungen, war trotzdem immer da und hat gespielt." Auch zur Diskussion um den Wortwechsel wollte Mailata keinen zusätzlichen Zündstoff liefern. Was genau gesagt wurde, sei "nicht meine Sache", erklärte er - mit einem Augenzwinkern, dass er lediglich versucht habe, "dazwischenzukommen".

Eine Saison voller Reibungspunkte

Für Brown war es eine wechselhafte Spielzeit. Ein schleppender Start, öffentlich geäußerter Frust - am Locker, in sozialen Medien - und erst zur Saisonmitte ein spürbarer Anstieg bei Targets und Produktion. Am Ende standen 78 Receptions, 1003 Yards und sieben Touchdowns. Zahlen, die seine Bedeutung unterstreichen, aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Philadelphias Offense nie konstant ihren Rhythmus fand. "Ich fand, dass er mit viel Demut und Charakter geführt hat", sagte Mailata. "Er hat uns hochgezogen, wenn wir nicht sauber exekutiert haben. Er war sehr deutlich - und sehr präsent."

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