Fehlercode: %{errorCode}

Warum die Moore-Absage den NFL-Draft durcheinanderwirft

kicker

Viele Teams, für die die Saison nach der Regular Season vorbei war, fiebern nun der Free Agency und dem Draft entgegen. Besonders die Teams, die dringend einen neuen Quarterback brauchen, hoffen, sich im Draft auf dieser Position verstärken zu können. Doch ein Paukenschlag dämpfte die Euphorie der Teams. Dante Moore wird nicht für den NFL Draft 2026 zur Verfügung stehen.

Moores überragende Saison

Vor der College-Saison blieb Dante Moore unter dem Radar. Moore startete seine College-Karriere 2023 bei UCLA. Dort tat er sich jedoch schwer und warf bei 1610 Passing Yards elf Touchdowns und neun Interceptions. Zur neuen Saison wechselte Moore zu den Oregon Ducks und blieb als Backup von Dillon Gabriel die meiste Zeit an der Sideline. In der vergangenen Saison zeigte Moore dann sein ganzes Potenzial.

In 15 Spielen für die Ducks warf er für 3565 Yards, 30 Touchdowns und nur zehn Interceptions. Zusätzlich konnte er noch 156 Yards und zwei Touchdowns erlaufen. Mit diesen starken Statistiken verhalf er Oregon zu einem Record von 12-1 und einem Playoff-Sieg gegen Texas Tech (23:0), bevor er im College-Halbfinale gegen die Indiana Hoosiers mit 56:22 ausschied.

Große Begehrlichkeit

Diese starke Saison bei den Oregon Ducks sorgte für einen großen Hype um den 20-Jährigen. In vielen Rankings war er nur knapp hinter Indiana-Quarterback Fernando Mendoza. Zudem wurde er in den meisten Mock Drafts innerhalb der ersten fünf Picks einem Team zugeordnet. Darauf freuten sich die Teams, die einen frühen Draft-Pick haben und einen neuen Quarterback gebrauchen könnten, allen voran die New York Jets und die Arizona Cardinals.

Doch nach der Draft-Absage von Moore müssen sich diese Teams eine neue Strategie überlegen, denn es gilt als so gut wie sicher, dass die Raiders mit dem ersten Pick im Draft Quarterback Fernando Mendoza nehmen werden. Da die Quarterback-Class nach Mendoza nun qualitativ nicht mehr so stark ist, müssen Teams neue Optionen ausloten. Während Ty Simpson, Garrett Nussmeier und John Mateer immer noch gute Optionen im Draft sind, sind sie nicht ganz auf dem Niveau von Mendoza und Moore.

Damit stellt sich nun die Frage für die Teams, die einen Quarterback brauchen, ob sie einen der anderen Quarterbacks für gut genug halten, um das Team zu übernehmen oder ob sie einen anderen Weg gehen wollen. Eine Alternative könnte so aussehen, dass ein Team sich dieses Jahr nicht auf einen Quarterback im Draft fokussiert, sondern auf nächstes Jahr wartet, wenn Quarterbacks wie Arch Manning, Julian Sayin, Jayden Maiava und jetzt auch Dante Moore im Draft zu bekommen sein könnten. Für die Saison 2026 müsste das Team dann allerdings eine Übergangslösung finden, entweder im diesjährigen Draft in einer späteren Runde oder in der Free Agency.

Moore bringt Draft durcheinander

Der NFL Draft ist jedes Jahr eine ganz besondere Veranstaltung. Denn während sich vor dem Draft viele Experten einig sind und zu wissen glauben, welche Talente zu welchen Franchises kommen, gibt es bei jedem Draft große Überraschungen, die den kompletten Draft und die Planungen der Teams durcheinanderwerfen. Mit der Draft-Absage von Moore ist dies jetzt schon lange vor dem Draft passiert.

Denn während sich die meisten Experten einig waren, dass die ersten beiden Picks im Draft mit großer Wahrscheinlichkeit die beiden Quarterbacks Mendoza und Moore sein werden, ist nun ab dem zweiten Pick so gut wie alles offen. Jede Entscheidung im Draft, die so nicht vorherzusehen war, ändert alles im Draft und Teams müssen alle geschmiedeten Pläne über Bord werfen.

Entwicklung statt Geld

Dante Moore geht mit dieser Entscheidung ein großes finanzielles Risiko ein. Als einer der beiden Top-Picks im Draft hätte Moore bis zu 50 Millionen Dollar in seinem vierjährigen Rookie-Vertrag verdienen können. Doch Moore entschied sich nun, an sein College zurückzukehren, um noch besser zu werden und sich noch intensiver auf die NFL vorbereiten zu können: "Mit dieser Entscheidung habe ich mein ganzes Leben lang vor allem darauf hingearbeitet, auf jede Situation, in die ich gerate, so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Und wenn es darum geht, meine Entscheidung zu treffen, möchte ich einfach das tun, was für meine Situation am besten ist, insbesondere als Quarterback," sagte Moore gegenüber SportsCenter.

Zudem wird gemunkelt, dass Moore seine sportliche Perspektive nicht bei den New York Jets oder Las Vegas Raiders sieht, die die besten Chancen und die größte Wahrscheinlichkeit hatten, den Ducks-Spieler im Draft 2026 zu holen. Mit seiner Rückkehr zu Oregon könnte er darauf hoffen, im nächsten Jahr von einem anderen Team gewählt zu werden.

Indiana Hoosiers: Eine Cinderella-Story für die Ewigkeit Indiana zu Gast in Miami: Der National Championship im Überblick College Football Playoff Recap: HalbfinaleWer überträgt das National Championship Game? Die besten College Spieler der Saison College Football: So funktioniert Amerikas Kultsport College Football Playoff Reform Das große Trainerkarussell im College Football